Hundesteuer auf Rekordhoch â Futterpreise ziehen weiter an
08.10.2025 - 09:33:33Teures Futter, hohe Steuer: Hundehalter mĂŒssen tief in die Tasche greifen. Die Rekordsumme von rund 430 Millionen Euro nahmen StĂ€dte und Gemeinden in Deutschland im Jahr 2024 aus der Hundesteuer ein. Der Zuwachs von 2,2 Prozent zum Vorjahr reiht sich ein in eine langjĂ€hrige Entwicklung, wie das Statistische Bundesamt einordnet: In den vergangenen zehn Jahren bescherten Hundebesitzer den öffentlichen Kassen stetig wachsende Steuereinnahmen - verglichen mit dem Niveau 2014 gut 39 Prozent.
Höhere Steuereinnahmen bedeuten allerdings nicht automatisch, dass es auch mehr Hunde gibt. Denn Höhe und Ausgestaltung der Steuersatzung bestimmt die jeweilige Kommune, wie das Bundesamt erklĂ€rt. Vielerorts hĂ€ngt der Betrag, den die Hundebesitzerinnen und -besitzer entrichten mĂŒssen, auch von der Zahl der Hunde im Haushalt oder von der Hunderasse ab.
Hundefutter hat sich ĂŒberdurchschnittlich verteuert
Auch jenseits der Steuerzahlungen ist die Haltung eines Vierbeiners ein erheblicher Kostenfaktor: Die Preise fĂŒr Hunde- und Katzenfutter stiegen nach Berechnungen der Wiesbadener Statistiker im Jahresdurchschnitt 2024 zum Vorjahr um 2,3 Prozent - und damit stĂ€rker als die Verbraucherpreise insgesamt (2,2 Prozent). Verglichen mit dem Jahr 2020 waren Hunde- und Katzenfutter im vergangenen Jahr mehr als ein Drittel (35,3 Prozent) teurer. Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen in diesem Zeitraum um 19,3 Prozent an.


