KORREKTUR, DeSantis

KORREKTUR: DeSantis steigt aus Rennen um US-PrÀsidentschaft aus

22.01.2024 - 05:42:02

(Im 2. Absatz muss es «ehemalige Gouverneurin» heißen statt «Gouverneurin»)WASHINGTON - Der ultrakonservative US-Politiker Ron DeSantis zieht sich aus dem innerparteilichen Rennen der Republikaner um die Kandidatur fĂŒr die US-PrĂ€sidentenwahl zurĂŒck.

(Im 2. Absatz muss es «ehemalige Gouverneurin» heißen statt «Gouverneurin»)

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der ultrakonservative US-Politiker Ron DeSantis zieht sich aus dem innerparteilichen Rennen der Republikaner um die Kandidatur fĂŒr die US-PrĂ€sidentenwahl zurĂŒck. Das teilte Floridas Gouverneur am Sonntagnachmittag (Ortszeit) in einem auf der Plattform X, vormals Twitter, veröffentlichten Video mit. "Ich kann unsere UnterstĂŒtzer nicht um ihre Zeit und Spenden bitten, wenn es fĂŒr uns keinen klaren Weg zum Sieg gibt", sagte DeSantis. "Deshalb beende ich heute meine Kampagne."

DeSantis hatte bei der ersten Vorentscheidung der Republikaner im US-Bundesstaat Iowa mit rund 30 Prozentpunkten Abstand hinter dem Favoriten Donald Trump gelegen und nur knapp vor der ehemaligen Gouverneurin von South Carolina, Nikki Haley, den zweiten Platz belegt. Zwei Tage vor der Vorwahl der Republikaner in New Hampshire stellte sich DeSantis nun hinter den ehemaligen PrĂ€sidenten. "Er hat meine UnterstĂŒtzung, denn wir können nicht zur alten republikanischen Garde zurĂŒckkehren", sagte DeSantis. Dazu gehöre auch Nikki Haley. Am Wochenende intensivierte diese ihre verbalen Attacken auf Trump und stellte die geistige Verfassung des 77-JĂ€hrigen sowie seine Eignung fĂŒr eine weitere Amtszeit als PrĂ€sident infrage.

Der 45-JĂ€hrige DeSantis hatte sich wĂ€hrend seiner Kandidatur strategisch als stramm rechter Macher positioniert. Nach einer erfolgreichen Wiederwahl als Gouverneur Floridas im November 2022 sah es fĂŒr einige Monate so aus, als könne er Trump womöglich die Kandidatur streitig machen. DeSantis eilte aber auch der Ruf voraus, im persönlichen Umgang mit WĂ€hlern hölzern zu sein. Sein Wahlkampf war zudem von Auftritten in TV-Debatten geprĂ€gt, die Gegner als "roboterhaft" bezeichneten.

Wer Kandidat der Republikaner werden möchte, muss sich zuerst in parteiinternen Abstimmungen in den einzelnen Bundesstaaten durchsetzen. Derzeit deutet alles darauf hin, dass es bei der PrÀsidentenwahl im November zu einer Neuauflage des Wahlkampfs zwischen Trump und dem demokratischen Amtsinhaber Joe Biden kommt.

@ dpa.de