Etwas weniger Unternehmensinsolvenzen im Februar
22.05.2026 - 08:25:37 | dts-nachrichtenagentur.deBei den Ergebnissen ist zu berĂŒcksichtigen, dass die AntrĂ€ge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einflieĂen. Der Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen FĂ€llen annĂ€hernd drei Monate davor. Zudem lagen fĂŒr Februar 2026 keine Daten aus Rheinland-Pfalz vor. FĂŒr die Berechnung des Bundesergebnisses wurden fĂŒr Rheinland-Pfalz daher die Vorjahreswerte verwendet.
Die Forderungen der GlÀubiger aus den im Februar 2026 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 2,5 Milliarden Euro. Im Februar 2025 hatten die Forderungen bei rund 9,0 Milliarden Euro gelegen.
Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es im Februar 2026 insgesamt 5,8 Unternehmensinsolvenzen. Am höchsten war die InsolvenzhÀufigkeit im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 11,1 FÀllen je 10.000 Unternehmen. Danach folgte das Gastgewerbe mit 9,7 FÀllen und das Baugewerbe mit 8,8 Insolvenzen.
Im Januar 2026 gab es 6.112 Verbraucherinsolvenzen. Das waren 0,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, so Destatis.
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