Deutlich mehr Drittmitteleinnahmen je UniversitÀtsprofessur
17.09.2024 - 08:12:21Auf den RĂ€ngen 2 und 3 folgten die RWTH Aachen mit 376 Millionen Euro und die Technische UniversitĂ€t Dresden mit 277 Millionen Euro. Drittmittel werden hauptsĂ€chlich fĂŒr einzelne Forschungsprojekte oder -bereiche eingeworben. Beim Vergleich der Drittmitteleinnahmen nach FĂ€chergruppen sind auch die medizinischen Einrichtungen beziehungsweise Gesundheitswissenschaften der UniversitĂ€ten einbezogen. Die FĂ€chergruppe mit den höchsten Drittmitteleinnahmen je UniversitĂ€tsprofessor waren demnach im Jahr 2022 die Ingenieurwissenschaften mit 714.400 Euro (+neun Prozent gegenĂŒber 2021). An zweiter Stelle folgte die FĂ€chergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften mit 676.700 Euro (+zwei Prozent) und an dritter Stelle die FĂ€chergruppe Agrar-, Forst- und ErnĂ€hrungswissenschaften, VeterinĂ€rmedizin mit 421.800 Euro (+neun Prozent). Wesentlich geringer waren die Drittmitteleinnahmen mit 163.100 Euro je Professor in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (+zwölf Prozent) und mit 146.800 Euro in den Geisteswissenschaften (+acht Prozent). Am niedrigsten waren sie in der FĂ€chergruppe Kunst/Kunstwissenschaft mit 88.700 Euro (+15 Prozent). In anderen Hochschularten waren die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen je Professor im Jahr 2022 deutlich niedriger als an den UniversitĂ€ten, so das Bundesamt weiter. An den Fachhochschulen (ohne Verwaltungsfachhochschulen) betrugen sie 51.200 Euro (+elf Prozent gegenĂŒber 2021) und an den Kunsthochschulen 21.800 Euro (+24 Prozent). Im Durchschnitt aller Hochschulen (ohne Verwaltungsfachhochschulen) warb ein Professor im Jahr 2022 Drittmittel in Höhe von 223.600 Euro ein (+acht Prozent).


