Deutschland, International

Allianz-Analyse: Weltweites Geldvermögen auf Rekordniveau

Veröffentlicht am: 25.09.2025 um 11:00 Uhr | dpa.de

Im laufenden Jahr dürften die privaten Haushalte rund um den Globus in Summe noch reicher werden. Warum die USA dabei besonders hervorstechen und wie sich das Vermögen verteilt.

  • Die meisten Milliardäre gibt es in den USA - aber auch Deutschland spielt im Club der Superreichen vorn mit. (Symbolbild) - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
    Die meisten Milliardäre gibt es in den USA - aber auch Deutschland spielt im Club der Superreichen vorn mit. (Symbolbild) - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Auf Aktien setzen hat sich für viele Anleger ausgezahlt. (Archivbild) - Bild: Arne Dedert/dpa
    Auf Aktien setzen hat sich für viele Anleger ausgezahlt. (Archivbild) - Bild: Arne Dedert/dpa
Die meisten Milliardäre gibt es in den USA - aber auch Deutschland spielt im Club der Superreichen vorn mit. (Symbolbild) - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa Auf Aktien setzen hat sich für viele Anleger ausgezahlt. (Archivbild) - Bild: Arne Dedert/dpa

Die Menschen rund um den Globus sind nach Berechnungen der Allianz in Summe so reich wie nie - und dürfen 2025 mit einem weiteren Anstieg ihrer Geldvermögen rechnen. Die Rekordsumme von 269 Billionen Euro brutto nannten private Haushalte Ende vergangenen Jahres ihr Eigen, wie der Versicherungskonzern in seiner Vermögensstudie («Global Wealth Report») mitteilt.

Mit 8,7 Prozent Plus binnen Jahresfrist sei das starke Wachstum des Vorjahres (plus 8,0 Prozent) noch übertroffen worden. Für 2025 erwarten die Allianz-Volkswirte ein Plus von rund 6 Prozent.

Die Vermögensstudie enthält Angaben zu Geldvermögen und Verschuldung privater Haushalte in 57 Staaten. Diese Länder stehen den Angaben zufolge für 91 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung und 72 Prozent der Weltbevölkerung. Der Versicherer berücksichtigt in der Auswertung Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere wie Aktien und Anleihen sowie Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionsfonds, nicht jedoch Immobilien.

USA mit Abstand an der Spitze

Die Hälfte des Wachstums der globalen Finanzvermögen 2024 entfiel auf die USA, wo die Menschen stärker auf Wertpapiere wie Aktien setzen. Sowohl 2023 (plus 11,5 Prozent) als auch 2024 (plus 12,0 Prozent) legten Wertpapiere der Analyse zufolge fast doppelt so schnell im Wert zu wie die beiden anderen betrachteten Anlageklassen Versicherungen/Renten und Bankeinlagen.

Mit einem Netto-Geldvermögen - also abzüglich Schulden - pro Kopf von 311.000 Euro führen die USA mit Abstand die Rangliste der 57 Länder an. Deutschland liegt mit 86.800 Euro auf Platz 13. Insgesamt ist das Billionenvermögen ungleich verteilt: Die reichsten 10 Prozent - etwa 570 Millionen Menschen in den 57 betrachteten Ländern - besitzen gut 85 Prozent des gesamten Nettofinanzvermögens.

de | wirtschaft | 68221615 |