Industrie

MaterialengpÀsse der Industrie verschÀrfen sich

07.07.2026 - 07:35:08 | dts-nachrichtenagentur.de

Immer mehr Unternehmen in Deutschland berichten von Problemen, Vorprodukte zu beschaffen.

MaterialengpÀsse der Industrie verschÀrfen sich
Industrie - Verladebahnhof (Archiv) 07.07.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Das ergaben aktuelle Umfragen des Ifo-Instituts.

Im Juni hatten demnach 17,2 Prozent der Unternehmen mit MaterialengpĂ€ssen zu kĂ€mpfen, im Mai lag der Anteil noch bei 15,9 Prozent. "Die Straße von Hormus ist zwar wieder passierbar, doch die Folgen der Störungen wirken nach", sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. "Bis zur vollstĂ€ndigen Normalisierung der internationalen Lieferketten dĂŒrfte es noch einige Zeit dauern."

Besonders angespannt bleibt die Situation in der chemischen Industrie. Dort spricht fast ein Drittel (29,5 Prozent) der Unternehmen von MaterialengpĂ€ssen. Bei den Herstellern von DatenverarbeitungsgerĂ€ten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen verschĂ€rfte sich die Lage deutlich. Der Anteil stieg hier von 25,5 auf 34,2 Prozent. Auch bei den Herstellern elektrischer AusrĂŒstungen nahmen die EngpĂ€sse weiter zu und erreichten 27,7 Prozent. Im Maschinenbau blieb die Situation mit 15,6 Prozent nahezu unverĂ€ndert. In der Automobilindustrie stieg der Anteil der betroffenen Unternehmen von 10,0 auf 15,7 Prozent.

Etwas entspannt hat sich die Lage dagegen bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren. Dort sank der Anteil der Unternehmen mit Materialmangel von 23,7 auf 11,3 Prozent. Hersteller der GetrÀnkeindustrie meldeten weiterhin keine EngpÀsse.

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