Bahn, EVG

Bahn und EVG verhandeln in zweiter Tarifrunde

Veröffentlicht am: 04.02.2025 um 09:31 Uhr | dpa.de

In Berlin verhandeln die Bahn und die EVG weiter ĂŒber mehr Geld. Die GesprĂ€che sind bis Mittwoch angesetzt. FĂŒr FahrgĂ€ste hat die Tarifrunde zunĂ€chst keine Auswirkungen.

  • Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und die Deutsche Bahn treffen sich zur zweiten Verhandlungsrunde in Berlin. (Archivbild) - Bild: Hannes P. Albert/dpa
    Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und die Deutsche Bahn treffen sich zur zweiten Verhandlungsrunde in Berlin. (Archivbild) - Bild: Hannes P. Albert/dpa
  • Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und die Deutsche Bahn treffen sich zur zweiten Verhandlungsrunde in Berlin. - Bild: Hannes P. Albert/dpa
    Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und die Deutsche Bahn treffen sich zur zweiten Verhandlungsrunde in Berlin. - Bild: Hannes P. Albert/dpa
  • Personalvorstand Martin Seiler fĂŒhrt die GesprĂ€che fĂŒr die Arbeitgeber. - Bild: Hannes P. Albert/dpa
    Personalvorstand Martin Seiler fĂŒhrt die GesprĂ€che fĂŒr die Arbeitgeber. - Bild: Hannes P. Albert/dpa
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und die Deutsche Bahn treffen sich zur zweiten Verhandlungsrunde in Berlin. (Archivbild) - Bild: Hannes P. Albert/dpa Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und die Deutsche Bahn treffen sich zur zweiten Verhandlungsrunde in Berlin. - Bild: Hannes P. Albert/dpa Personalvorstand Martin Seiler fĂŒhrt die GesprĂ€che fĂŒr die Arbeitgeber. - Bild: Hannes P. Albert/dpa

Zur zweiten Tarif-Verhandlungsrunde bei der Deutschen Bahn hat die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ein nachgebessertes Angebot von der Arbeitgeberseite gefordert. «FĂŒr uns ist wichtig, dass mehr kommt», sagte VerhandlungsfĂŒhrerin Cosima Ingenschay in Berlin. «Es ist im Augenblick zu wenig in viel zu langer Laufzeit.» Die EVG pocht auf einen raschen Abschluss noch vor der Bundestagswahl. Warnstreiks sind aktuell nicht möglich. Noch bis Ende MĂ€rz gilt eine Friedenspflicht. 

Einigung in dieser Runde nicht absehbar

Die GesprĂ€che begannen am Morgen in Berlin und sollen bis Mittwoch andauern. Eine Einigung schon in der dieser Runde hĂ€lt Ingenschay nicht fĂŒr realistisch. Vielmehr mĂŒsse nun deutlich werden, ob die Bahn es ebenfalls mit einem schnellen Abschluss ernst meine. 

Bahn-Personalvorstand Martin Seiler betonte, die SpielrĂ€ume fĂŒr die Bahn seien eng, die gute Arbeit der BeschĂ€ftigten mĂŒsse aber honoriert werden. «Wir haben bereits in der ersten Runde ein Angebot vorgelegt, um deutlich zu machen, dass wir konstruktiv und zĂŒgig verhandeln wollen», sagte er. 

EVG fordert 7,6 Prozent mehr Geld

Beide Seiten liegen bei Angebot und Forderungen indes noch deutlich auseinander. Die Gewerkschaft fordert 7,6 Prozent mehr sowie ein Zusatzgeld von weiteren 2,6 Prozent fĂŒr Schichtarbeiter. Ein Teil davon soll in freie Tage umwandelbar sein. Angesichts der wirtschaftlichen Krise bei der Bahn will die EVG außerdem eine BeschĂ€ftigungsgarantie bis Ende 2027 durchsetzen. 

Die Arbeitgeber haben in der ersten Runde vor rund einer Woche stufenweise 4 Prozent mehr geboten sowie die geforderten 2,6 Prozent zusĂ€tzlich fĂŒr Schichtarbeiter. Die Laufzeit soll dafĂŒr 37 Monate betragen.

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