USA: Erzeugerpreise steigen weniger als erwartet
11.04.2025 - 14:58:21Die Preise, die Hersteller fĂŒr ihre Waren verlangen, legten im Jahresvergleich um 2,7 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg um 3,3 Prozent gerechnet. Im Februar hatte die Rate bei 3,2 Prozent gelegen.
Der Kernrate, bei der schwankungsanfĂ€llige Preise fĂŒr Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden, lag im MĂ€rz bei 3,3 Prozent. Volkswirte hatten 3,6 Prozent erwartet. Die Kernrate bildet nach Ansicht von Ăkonomen den Preistrend besser ab.
Im Vergleich zum Vormonat fielen die Erzeugerpreise unerwartet um 0,4 Prozent. Hier war ein Anstieg um 0,2 Prozent erwartet worden. Die Kernrate stieg im Monatsvergleich um 0,1 Prozent.
Die Erzeugerpreise beeinflussen die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Die Inflationsrate war im MĂ€rz auf 2,4 Prozent gesunken. Der Ausblick fĂŒr die weitere Preisentwicklung ist angesichts der aggressiven Zollpolitik der Vereinigten Staaten sehr unsicher. Zwar hat US-PrĂ€sident Donald Trump einige Zollerhöhungen zurĂŒckgenommen. Mit China ist der Handelskonflikt aber weiter eskaliert. Aber auch die Zölle zu den meisten anderen LĂ€nder sind deutlich höher als zuvor. Dies dĂŒrfte kĂŒnftig zu Preissteigerungen fĂŒhren.

