UN-Klimachef warnt G20-LĂ€nder vor 'wirtschaftlichem Blutbad'
17.11.2024 - 14:35:00"Ohne eine rasche Senkung der Emissionen wird keine der G20-Volkswirtschaften von einem klimabedingten wirtschaftlichen Blutbad verschont bleiben", sagte UN-Klimachef Simon Stiell in Baku. Schon jetzt belasteten Klimafolgen Lieferketten, Lebensmittelpreise und zerstörten Lebensgrundlagen auch in diesen LÀndern.
"Die Welt schaut zu und erwartet starke Signale, dass Klimaschutz fĂŒr die gröĂten Volkswirtschaften der Welt eine zentrale Rolle spielt." Die Klimakrise solle Thema Nummer Eins sein.
Argentinien und die USA in Rio de Janeiro mit am Tisch
TatsĂ€chlich werden auf dem Gipfel auch Argentinien und die USA mit am Tisch sitzen. Bei beiden LĂ€ndern wird der Ausstieg aus dem internationalen Pariser Klimaschutzabkommen befĂŒrchtet - im Fall der USA infolge der Wahl von Donald Trump als kĂŒnftigen PrĂ€sidenten. Er hatte die USA bereits in seiner ersten Amtszeit aus dem Abkommen gefĂŒhrt.
In Baku wĂŒrden die Delegationen Tag und Nacht ĂŒber ein neues Finanzziel verhandeln, das Ă€rmeren LĂ€ndern in Zukunft UnterstĂŒtzung bei Klimaschutz und Anpassung an Klimafolgen zusichert, sagte Stiell. "Fortschritte bei Klimageldern auĂerhalb unserer Verhandlungen ist genauso wichtig und die Rolle der G20 entscheidend."

