MietvertrÀge, Indexmieten

Nur 2,6 Prozent der MietvertrÀge sind Indexmieten

12.06.2025 - 00:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

In Deutschland zahlen nur wenige Menschen eine Indexmiete.

Modernes Wohnhaus mit Balkonen (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Das geht aus einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, ĂŒber die die "Rheinische Post" in ihrer Donnerstagsausgabe berichtet. Demnach handelte es sich im Jahr 2024 nur bei 2,6 Prozent aller MietvertrĂ€ge um einen Indexmietvertrag. Der Studie zufolge ist der Anteil an Indexmieten gegenĂŒber 2022 (2,1 Prozent) und 2023 (2,3 Prozent) nur leicht angestiegen.

Die dominierende Form blieb mit 92 Prozent weiterhin der unbefristete Mietvertrag. Er erlaubt eine Anhebung der Miethöhe bis zur ortsĂŒblichen Vergleichsmiete. Die Auswertung basiert auf Daten eines Panels mit mehr als 5.000 teilnehmenden Mietern. HĂ€ufiger kam die Indexmiete im Neubau vor (neun Prozent). Auch in den sieben grĂ¶ĂŸten StĂ€dten Deutschlands (Berlin, Hamburg, MĂŒnchen, Köln, Frankfurt, Stuttgart und DĂŒsseldorf) beobachteten die Forscher mit 4,1 Prozent mehr IndexmietvertrĂ€ge. Am hĂ€ufigsten gibt es Indexmieten in Neubauten in großen StĂ€dten, wo es sich 2024 in 18,8 Prozent der FĂ€lle um Indexmieten handelte. Bei IndexvertrĂ€gen ist die Miethöhe an die Inflationsentwicklung gekoppelt. Laut IW handelt es sich bei der Arbeit um eine der ersten bundesweiten Erhebungen, die die Verbreitung von Indexmieten untersucht.

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