Warnstreiks, Nahverkehr

Warnstreiks im Nahverkehr von BundeslÀndern haben begonnen

29.02.2024 - 09:06:56 | dpa.de

In zahlreichen BundeslÀndern hat am Donnerstagmorgen ein zweitÀgiger Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr begonnen.

Busse, Trams und U-Bahnen standen vielerorts still. FahrgĂ€ste mĂŒssen mit erheblichen BeeintrĂ€chtigungen rechnen. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu den zweitĂ€gigen Warnstreiks bis Freitag aufgerufen. Betroffen sind etwa Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz. In mehreren StĂ€dten waren am Donnerstag Kundgebungen geplant. In ThĂŒringen wurde am Donnerstag ein zweitĂ€giger Warnstreik fortgesetzt.

Von den ArbeitskĂ€mpfen nicht betroffen sind teilweise S-Bahnen oder Regionalbusse, die nicht von kommunalen Arbeitgebern betrieben werden. Hintergrund der AusstĂ€nde sind Tarifverhandlungen fĂŒr die BeschĂ€ftigten, in denen es zumeist um bessere Arbeitsbedingungen und eine Entlastung der BeschĂ€ftigten geht. In anderen LĂ€ndern wird auch ĂŒber die Bezahlung verhandelt.

FahrgĂ€ste in der Hauptstadt mĂŒssen sich auf den Ausfall des nahezu gesamten Nahverkehrs einstellen. Die S-Bahn ist indes nicht betroffen. Auch der Regional- und Fernverkehr auf der Schiene wird nicht bestreikt und fĂ€hrt nach dem ĂŒblichen Fahrplan. Ähnlich sieht es in Hamburg aus. Die bestreikte Hochbahn betreibt in der Hansestadt die U-Bahn und das Gros der Buslinien. In Niedersachsen waren etwa Hannover, Braunschweig, OsnabrĂŒck, Wolfsburg und Goslar betroffen. In Nordrhein-Westfalen werden nahezu alle großen kommunalen Nahverkehrsbetriebe wie KVB (Köln), Rheinbahn (DĂŒsseldorf), DSW21 (Dortmund), die Stadtwerke MĂŒnster und moBiel (Bielefeld) bestreikt.

Die Aktion ist Teil einer nahezu bundesweiten Warnstreikwelle von Verdi im öffentlichen Nahverkehr. Der 1. MÀrz ist dabei bundesweit der Hauptstreiktag. Ausnahme ist Bayern. Auch im Saarland drohen seit einer Tarifeinigung am Mittwoch keine Streiks mehr.

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