Indiens Rupie gegen den Dollar - 4-fach gehebelt!
Veröffentlicht am: 09.01.2008 um 10:20 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWSNach China gibt es keine große Nation, die so hohe Wachstumsraten wie Indien aufweist. Den indischen Aktienmarkt, an dem die Bewertungen schon sehr hoch sind, sehen wir inzwischen allerdings mit gemischten Gefühlen. Es gibt eine viel elegantere Möglichkeit, vom Indien-Boom zu profitieren: Durch den Einstieg in die indische Rupie.
Ein neues Zertifikat von ABN-AMRO (WKN: AA0RTV) hebelt den Anstieg der Rupie gegenüber dem amerikanischen Dollar um 400 Prozent.* Gleichzeitig bietet es weitgehende Kapitalgarantien und ist damit auch für sicherheitsorientierte Anleger geeignet.
Indien hat 1,1 Milliarden Einwohner und ist damit - nach Bevölkerung - das zweitgrößte Land der Welt. Es ist außerdem der größte demokratische Staat der Erde. Der indische Koloss ist an sich schon eindrucksvoll. Wirtschaftlich entwickelt er sich aber zur Zeit zu einer regelrechten Supermacht.
Das indische Bruttoinlandsprodukt ist in diesem Jahr um 9,7 Prozent gestiegen. Seit 2003 hat es damit pro Jahr um durchschnittlich 8,3 Prozent zugelegt und dürfte sich auch 2008 nur unwesentlich verringern. Nach China gibt es kein Land von dieser Größe, das in den letzten Jahren derart schwindelerregende Wachstumsraten erzielt hat!
Wer wäre nicht gern in einem solchen Land investiert? Der SENSEX ist zuletzt sechs Jahre in Folge ununterbrochen gestiegen. Anfang 2007 wurde dies vielen Beobachtern unheimlich. Es fanden sich zahlreiche Analysten, die den dortigen Aktienmarkt für „überbewertet“ erklärten. Seitdem hat Indiens Leitindex weitere 47 Prozent zugelegt.
Ist am indischen Aktienmarkt jetzt das Ende der Fahnenstange erreicht? Mit einem Durchschnitts-KGV von 26 sind die dortigen Titel inzwischen ambitioniert bewertet. Angesichts der neuen Unsicherheit an den globalen Aktienmärkten, die wir größtenteils den USA verdanken, erscheint auch für Indien eine gewisse Vorsicht angebracht.
Der indische Wirtschaftsboom hat aber nicht nur den dortigen Aktienmarkt aufgeblasen, sondern sollte auch die indische Rupie weiter nach oben treiben. Vor allem gegenüber dem US-Dollar sehen wir noch ein erhebliches Aufwertungspotential. Indiens rasantes Wachstum wird sich auch in den kommenden Jahren nur unwesentlich verringern.
Die USA hingegen leiden unter einem ausufernden Leistungsbilanzdefizit und unter der Immobilienmarkt- und Subprime-Krise. Manche Volkswirte befürchten inzwischen, dass die Vereinigten Staaten im kommenden Jahr in eine Rezession abgleiten werden. Die FED dürfte dieser Entwicklung in den kommenden Monaten mit weiteren Zinssenkungen gegensteuern, was die Attraktivität des Dollar weiter beeinträchtigen wird. Schon jetzt schichten zahlreiche Zentralbanken rund um den Globus ihre Devisenreserven um, und tauschen etwa Dollar gegen Euro ein. Der Greenback läuft Gefahr, nichts weniger zu verlieren als seine Rolle als weltweite Leitwährung.
Indiens Rupie hingegen hat alle Vorraussetzungen, um weiter zuzulegen. Die riesige Volkswirtschaft steht gerade erst am Anfang eines spektakulären Aufschwungs. Ein rasant wachsender Binnenmarkt und hohe Investitionen in Wohnungsbau und Infrastruktur machen das Land zunehmend unabhängiger von der Exportwirtschaft. Das Potential, das in den kommenden Jahren durch Produktivitätssteigerungen und den Strukturwandel erschlossen werden kann, ist enorm. Analysten konstatieren der indischen Wirtschaft, in den kommenden 20 Jahren (!) jeweils um mindestens 6 Prozent (!) wachsen zu können. Bei Lehman Brothers sieht man die „potentielle Wachstumsrate“ sogar bei 10 Prozent – sofern in den kommenden Jahren weitere notwendige Reformen durchgeführt werden.
Natürlich bleiben auch die Exporte weiterhin ein wichtiger Stützpfeiler – sowohl für die indische Wirtschaft als auch für den Außenwert der Rupie. Indien führt längst nicht mehr nur billige Textilien und Lebensmittel aus, sondern hat in den letzten Jahren auch seine Konkurrenzfähigkeit bei hochwertigen IT-Dienstleistungen, Industriegütern und Pharmaprodukten unter Beweis gestellt. In den Monaten April bis September sind die Ausfuhren des Landes um durchschnittlich 18,5 Prozent gestiegen. In den Monaten Oktober und November hat sich das Export-Wachstum auf Jahressicht sogar auf 35,6 Prozent und 26,8 Prozent beschleunigt – und dies, obwohl sich die Rupie gegenüber dem Dollar bereits verteuert hat und damit das Exportwachstum theoretisch belasten könnte.
Natürlich sorgt der rasante Aufschwung in Indien auch für einen gewissen Inflationsdruck. Die Royal Bank of India hat dies durch beherzte Zinserhöhungen gut in den Griff bekommen. Der indische Leitzins befindet sich derzeit bei 6 Prozent. Dies schwächt zwar im Prinzip die dortigen Finanzmärkte, die Rupie wird durch diese Entwicklung aber noch zusätzlich attraktiv - das hohe indische Zinsniveau verspricht ausländischen Anlegern attraktive Renditen. Gerade in Zeiten, in denen fast alle Notenbanken tendenziell Zinssenkungen vornehmen, bietet dieser Anleihenmarkt hohe Zinssätze, die gleichzeitig von einer robusten Konjunkturentwicklung unterfüttert werden.
Das Indische-Rupie-Zertifikat von ABN-AMRO (Indian Rupee Partially Capital Protected Note) bildet die Kursentwicklung der indischen Rupie gegenüber dem amerikanischen Dollar ab. Der Anleger partizipiert an der Kursveränderung indikativ zu 400 Prozent*. Gleichzeitig bietet das Produkt zum Ende der Laufzeit eine Kapitalgarantie von 90 Prozent.
Das Indische-Rupie-Zertifikat (WKN: AA0RTV) kann noch bis zum 1. Februar 2008 bei Depotbanken, Banken und Sparkassen gezeichnet werden. Der anfängliche Stückpreis liegt bei 100 Euro. Die Laufzeit endet am 14. Dezember 2012. Der Ausgabeaufschlag beträgt 2 Prozent.
In Zeiten wackliger Börsen können Devisen das optimale Instrument sein, um in das hohe Wachstum der Schwellenländer zu investieren. Indien weist unter allen Volkswirtschaften, deren Währung frei gehandelt werden kann, die bei weitem höchsten Wachstumsraten aus. Beim Indische-Rupie-Zertikat von ABN-AMRO wird ein möglicher Anstieg der Rupie gegenüber dem Dollar indikativ um den Faktor 4 gehebelt.* Gleichzeitig besteht eine Kapitalgarantie von 90 Prozent auf den anfänglichen Kaufpreis.
* indikativ, wird am Preisfeststellungstag fixiert und liegt zwischen 350 und 450 Prozent.
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