IT-Forensik-Praktiker: TÜV-Lehrgang dauert drei Tage und braucht keine Vorkenntnisse
Veröffentlicht am: 08.10.2026 um 13:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Aufarbeitung digitaler Sicherheitsvorfälle stellt Unternehmen vor anspruchsvolle Aufgaben. Vor diesem Hintergrund bietet die isits AG eine dreitägige Weiterbildung zum IT-Forensik-Praktiker (TÜV) an, wie aus Berichten vom 8. Oktober 2026 hervorgeht.
Das Schulungsangebot richtet sich an Interessierte, die sich methodische Kenntnisse in der Spurensicherung und Vorfallanalyse aneignen wollen. Für die Teilnahme an dem Lehrgang sind ausdrücklich keine IT-forensischen Vorkenntnisse erforderlich.
Anerkannter Abschluss durch unabhängige Personenzertifizierung
Im Rahmen der Weiterbildung erlernen die Teilnehmenden grundlegende Schritte, um im Fall von IT-Sicherheitsvorfällen digitale Spuren sachgerecht zu sichern und auszuwerten. Das Programm schließt mit einer Überprüfung des erlernten Wissens ab. Nach bestandener Prüfung stellt PersCert TÜV, die Personalzertifizierungsstelle des TÜV Rheinland, ein entsprechendes Zertifikat aus.
Dieses Personenzertifikat verfügt über eine Gültigkeitsdauer von drei Jahren. Ein solcher Nachweis soll sicherstellen, dass Absolventen ihre erworbenen Qualifikationen standardisiert belegen können und das Fachwissen regelmäßig den aktuellen Anforderungen der Informationssicherheit angepasst wird.
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Termine und Kostenstruktur des Lehrgangs
Die Schulung wird im digitalen Format angeboten. Als nächster Online-Termin für die Durchführung ist der Zeitraum vom 2. bis zum 4. Dezember 2026 angesetzt.
Die Kosten für die dreitägige Veranstaltung belaufen sich auf 1.790 Euro für den eigentlichen Kurs. Für die abschließende Prüfung durch PersCert TÜV fallen separate Gebühren in Höhe von 350 Euro an. Beide Beträge verstehen sich jeweils zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Bedeutung digitaler Spurensicherung für die betriebliche Praxis
In vielen Organisationen gewinnen forensische Basiskompetenzen im IT-Betrieb an Bedeutung, da interne Teams bei Auffälligkeiten oder akuten Angriffen in der Regel als Ersthelfer agieren. Werden bei einem IT-Sicherheitsvorfall flüchtige Beweismittel unbedacht überschrieben oder Systeme fehlerhaft analysiert, kann dies spätere Untersuchungen erschweren.
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Weiterbildungsformate, die auf Vorkenntnisse verzichten, sollen Einstiegshürden abbauen und es Unternehmen ermöglichen, eigenes Fachpersonal schrittweise für Incident-Response-Prozesse zu qualifizieren. Die Vermittlung strukturierter Vorgehensweisen zielt darauf ab, die Beweiskette von Beginn an zu wahren und die Widerstandsfähigkeit der betrieblichen IT-Infrastruktur nachhaltig zu stärken.
