Siliermittel in der Milchwirtschaft: So sparen Landwirte Futterkosten
02.07.2026 - 16:07:37 | presseportal.deGrundfutterverluste wirken direkt auf die Betriebskosten
Mit rund 34 Prozent stellt die Grundfutterproduktion einen wesentlichen Kostenfaktor in der Produktion eines Milchviehbetriebs dar. FehlgĂ€rungen wie ButtersĂ€urebildung, bakterieller Verderb oder sinkende Energie- und EiweiĂgehalte können den Ernteertrag um bis zu zehn Prozent reduzieren. Bei Grundfutterkosten von etwa 1.800 Euro je Hektar entspricht das einem direkten Verlust von rund 180 Euro.
Hinzu kommen indirekte Effekte: Eine geringere SilagequalitÀt kann die Schmackhaftigkeit beeintrÀchtigen, die Futteraufnahme reduzieren und sich auf die Milchleistung auswirken. Um die Leistung zu stabilisieren, wird hÀufig zusÀtzliches Kraftfutter eingesetzt - mit entsprechenden Mehrkosten.
Siliermittel stabilisieren den GĂ€rprozess frĂŒhzeitig
Biologische Siliermittel greifen bereits in der Startphase der GĂ€rung ein. Sie fördern eine schnelle Absenkung des pH-Werts, unterdrĂŒcken unerwĂŒnschte Mikroorganismen und bremsen die Proteolyse, also den mikrobiellen Abbau von Rohprotein zu Ammoniak. Dadurch bleiben mehr Energie und EiweiĂ im Grundfutter erhalten. Untersuchungen zeigen, dass sich die durch GĂ€rschĂ€dlinge verursachten Trockenmasseverluste um etwa 35 bis 50 Prozent reduzieren lassen. Bei Grassilage können je nach Schnitt bis zu 21 Kilogramm Rohprotein pro Hektar gesichert werden, was etwa 58 Kilogramm Rapsschrot entspricht.
Wirtschaftlicher Nutzen ĂŒbersteigt die Kosten
Der finanzielle Aufwand fĂŒr biologische Siliermittel liegt je nach Produkt zwischen 14 und 19 Euro pro Hektar. DemgegenĂŒber steht ein potenzieller wirtschaftlicher Vorteil von bis zu 166 Euro pro Hektar durch reduzierte Verluste und eingesparte Kraftfutterkosten. Insbesondere in Betrieben mit einem hohen Grundfutteranteil kann sich der Einsatz daher bereits innerhalb einer Saison rechnen.
"Der Einsatz von Siliermitteln ist kein Nice-to-have, sondern aktives Risikomanagement. Wer den GĂ€rprozess konsequent steuert, schĂŒtzt seinen wertvollsten Betriebsinput. Mit JosilacÂź haben wir Siliermittel entwickelt, die genau das leisten. JosilacÂź macht den GĂ€rverlauf planbarer und hĂ€lt NĂ€hrstoffe im Futter. Damit lohnt sich die Investition bereits innerhalb kurzer Zeit", sagt Dr. Markus KrĂ€ling von Josera Agrar.
Hinweis: Die genannten Zahlen und ZusammenhÀnge entsprechen aktuellen Erkenntnissen aus Praxis und Forschung. Geringe Abweichungen sind je nach Betrieb und Standort möglich.
Ăber Josera
Josera steht seit ĂŒber 80 Jahren fĂŒr QualitĂ€t und Kompetenz in der landwirtschaftlichen TierernĂ€hrung. Als Ă€lteste Marke im Unternehmensportfolio bietet Josera Agrar hochwertige Mineralfutter, ErgĂ€nzungsfutter und innovative Spezialprodukte fĂŒr Rinder und Schweine. Das Sortiment umfasst die Linien Performance, Care und Classic sowie Josilac fĂŒr die Silage.
Praxisnahe Beratung durch Experten und eine individuell auf den Betrieb abgestimmte Betreuung sind zentrale Bestandteile des Agrarbereichs. So unterstĂŒtzt Josera landwirtschaftliche Betriebe dabei, Tiergesundheit, Leistung und Wirtschaftlichkeit nachhaltig zu sichern - getreu dem Leitgedanken "we care, you grow".
Mehr Informationen unter: www.josera-agri.de
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