Klimagerät, Midea

Klimagerät Midea VitaBreeze: Sensor-Technik verhindert Zugluft

Veröffentlicht am: 20.09.2026 um 21:18 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Midea VitaBreeze wurde für Radarsensorik, sanfte Luftverteilung und feuchtegeregelte Kühlung ausgezeichnet; ein Praxistest steht noch aus.

Midea VitaBreeze erhält Innovationspreis für zugluftarme Klimatisierung
Ein minimalistisch gestalteter, heller Büroraum mit ergonomischen Stühlen und großen Fenstern in einer ruhigen Arbeitsumgebung. Illustration mit AI erstellt.

In der modernen Büro- und Wohnraumklimatisierung stellt die Vermeidung von direkter Zugluft eine zentrale ergonomische Herausforderung dar. Ein aktueller Branchenbericht vom 19. September 2026 hebt nun ein technisches System hervor, das dieses Problem durch den Einsatz von Sensoren und spezieller Luftführung adressiert. Das Klimagerät Midea VitaBreeze wurde demnach mit dem erstmals vergebenen home&smart Innovation Award 2026 ausgezeichnet.

Die Fachjury des Portals home&smart hat im Jahr 2026 zum ersten Mal Innovationspreise in verschiedenen Kategorien vergeben. In der Kategorie für Klimageräte fiel die Wahl auf das Modell VitaBreeze des Herstellers Midea.

Die Auszeichnung würdigt technische Ansätze, die über die reine Temperaturabsenkung hinausgehen und den Nutzerkomfort sowie gesundheitliche Aspekte am Arbeitsplatz in den Fokus rücken. Insbesondere die Integration von Radartechnologie und eine veränderte Strömungsmechanik gaben den Ausschlag für die Entscheidung der Expertenjury.

Sensorik zur Erkennung der Nutzerposition

Ein wesentliches Merkmal des prämierten Systems ist die Verwendung von Radarsensoren. Diese Sensoren dienen dazu, den Abstand zwischen dem Gerät und den im Raum befindlichen Personen kontinuierlich zu erfassen.

Diese Daten ermöglichen es der Steuerung, den Luftstrom so anzupassen, dass Menschen nicht direkt angeblasen werden. In der Arbeitsplatzergonomie gilt die Vermeidung von direktem Luftzug als wichtiger Faktor, um Verspannungen oder Reizungen der Schleimhäute bei Mitarbeitern vorzubeugen.

Die Kombination aus Distanzmessung und intelligenter Steuerung soll sicherstellen, dass die Kühlleistung zwar im Raum verteilt wird, aber keine unangenehmen Strömungsgeschwindigkeiten in unmittelbarer Nähe der Nutzer entstehen. Damit reagiert die Technik auf die häufige Kritik an herkömmlichen Klimaanlagen, die oft als störend empfunden werden, wenn sie direkt auf den Sitzbereich gerichtet sind.

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Direkter Luftzug am Schreibtisch gilt in der Arbeitsplatzergonomie als Auslöser von Verspannungen und gereizten Schleimhäuten — herkömmliche Anlagen erzeugen genau dort oft Kältespots. Der aktuelle Award-Bericht zeigt, wie Radarsensorik und diffuse Luftverteilung über Mikroöffnungen dieses Problem technisch angehen. Kostenlosen Leitfaden zur zugluftfreien Büroklimatisierung anfordern

Diffuse Luftverteilung durch Mikroöffnungen

Neben der Sensorik spielt die mechanische Verteilung der Luft eine entscheidende Rolle für die Auszeichnung. Das Gerät verfügt über einen sogenannten Breezeless-Modus. Anstatt die kühle Luft über eine große Öffnung als gebündelten Strahl in den Raum zu leiten, nutzt dieses System zahlreiche Mikroöffnungen. Durch diese wird die Luft fein zerstäubt und sanft im Raum verteilt.

Dieses Verfahren minimiert die kinetische Energie des Luftstroms erheblich. Die Folge ist eine homogene Temperaturverteilung ohne die typischen „Kältespots“. Für Anwender, die längere Zeit stationär am Schreibtisch arbeiten, bietet diese Technik eine Lösung, um eine konstante Kühlung zu gewährleisten, ohne die negativen Effekte einer klassischen Ventilation in Kauf nehmen zu müssen.

Regulierung der Luftfeuchtigkeit ohne Auskühlung

Ein weiteres technisches Detail, das im Zuge der Award-Vergabe Beachtung fand, ist das ClimaBalance-Entfeuchtungsventil. Während herkömmliche Entfeuchtungsprozesse oft mit einer ungewollten Absenkung der Raumtemperatur einhergehen, zielt dieses Ventil darauf ab, die Luftfeuchtigkeit zu senken, ohne dass der Raum dabei weiter auskühlt. Dies ist besonders in schwülen Sommermonaten relevant, in denen eine hohe Feuchtigkeit die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz einschränken kann, eine zu starke Kühlung jedoch als unangenehm empfunden wird.

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Schwüle Büroluft senkt die Leistungsfähigkeit, doch zu starkes Herunterkühlen empfinden Mitarbeiter als unangenehm. Ein Entfeuchtungskonzept, das die Luftfeuchtigkeit senkt, ohne den Raum weiter auszukühlen, ist deshalb ein zentraler Hebel für ergonomisches Raumklima. Der Leitfaden zeigt, worauf Facility-Entscheider bei Feuchtigkeit, Temperaturverteilung und individueller Steuerung achten sollten. 5 Tipps für ergonomisches Raumklima jetzt sichern

Die Steuerung des gesamten Systems kann zudem über eine mobile Anwendung erfolgen. Die darin integrierte Funktion 'Drag and Flow' ermöglicht es den Nutzern, die Luftströme und Einstellungen flexibel per Smartphone oder Tablet zu justieren. Damit wird dem Trend zur individuellen Anpassbarkeit von Arbeitsplatzbedingungen Rechnung getragen.

Trotz der positiven Bewertung durch die Fachjury und der Verleihung des Innovationspreises steht ein umfassender Praxistest für das Modell Midea VitaBreeze laut den Berichten vom September 2026 noch aus. Die Auszeichnung basiert somit primär auf der Bewertung der technologischen Innovationen und deren Potenzial für die Verbesserung des Raumklimas unter ergonomischen Gesichtspunkten.

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