Inklusion im Betrieb / FachkrÀfte halten und Vielfalt nutzen
12.05.2026 - 09:28:20 | presseportal.deInklusion ist mehr als Barrierefreiheit. Sie bedeutet, ArbeitsplÀtze so zu gestalten, dass Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen selbstverstÀndlich mitarbeiten können. Die BG ETEM weist darauf hin, dass von gelungener Inklusion im Betrieb alle profitieren: BeschÀftigte mit Behinderungen oder gesundheitlichen EinschrÀnkungen selbst - und ganze Unternehmen.
Gerade in Zeiten des FachkrÀftemangels lohnt es sich, vorhandene Potenziale zu nutzen und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betrieb zu halten - auch dann, wenn sie lange erkrankt waren oder einen Unfall hatten. Das sichert Wissen und eröffnet neue Perspektiven. Zugleich stÀrkt es Motivation, Bindung und Unternehmenskultur.
Damit die Integration und Inklusion von BeschĂ€ftigten mit EinschrĂ€nkungen dauerhaft gelingt, sind alle gefordert: Betroffene selbst, die UnternehmensfĂŒhrung, Kolleginnen und Kollegen. Auf fĂŒnf Dinge kommt es besonders an.
1. Kommunikation ist der SchlĂŒssel
FĂŒhrungskrĂ€fte sollten mit Betroffenen offen ĂŒber BedĂŒrfnisse, Möglichkeiten und UnterstĂŒtzungsbedarf sprechen. Ebenso wichtig ist transparente Kommunikation in die Belegschaft - das schafft VerstĂ€ndnis auf allen Seiten und baut wortwörtlich Barrieren ab. Fragen stellen sollte ausdrĂŒcklich erlaubt sein. Offene GesprĂ€che erleichtern den Umgang mit Unsicherheiten auf allen Seiten.
2. ArbeitsplĂ€tze prĂŒfen und anpassen
Unterschiedliche EinschrĂ€nkungen erfordern unterschiedliche Lösungen. Wo bestehen Barrieren - baulich, organisatorisch oder digital? Dies sollten Unternehmen und BeschĂ€ftigte mit EinschrĂ€nkungen regelmĂ€Ăig gemeinsam analysieren und individuelle Lösungen finden. Das macht den Arbeitsalltag produktiver und einfacher und trĂ€gt so zum Unternehmenserfolg bei.
3. BeschÀftigte stÀrkenorientiert einsetzen
EinschrĂ€nkungen infolge einer Krankheit oder eines Unfalls können dazu fĂŒhren, dass BeschĂ€ftigte ihren bisherigen Job nicht mehr ausĂŒben können. Das macht sie fĂŒr Unternehmen nicht weniger wertvoll: Statt Rollenbildern sollten neue Aufgaben dann stĂ€rker an vorhandenen Kompetenzen und Erfahrungen ausgerichtet werden. So bleibt Wissen im Betrieb.
4. Interne und externe UnterstĂŒtzung nutzen
Rund um das Thema Inklusion gibt es vieles zu beachten. Unternehmen können interne und externe Angebote nutzen, um Fragen zu klĂ€ren, Hilfsmittel zu beschaffen oder rechtliche Fallstricke zu vermeiden. Anlaufstellen sind etwa Schwerbehindertenvertretung, Betriebsrat, FachkrĂ€fte fĂŒr Arbeitssicherheit oder RehabilitationstrĂ€ger. Auch die BG ETEM steht Unternehmen mit vielfĂ€ltigen Beratungsangeboten rund um Inklusion zur Seite.
5. Inklusion sichtbar vorleben
FĂŒhrungskrĂ€fte prĂ€gen die Unternehmenskultur. Wenn sie DiversitĂ€t der Belegschaft fördern und vorleben, stĂ€rkt das die Vielfalt im Unternehmen - und macht es letztlich auch attraktiver fĂŒr potenzielle Bewerberinnen und Bewerber.
Podcast anhören und mehr Informationen
Wie Inklusion nach einem schweren Arbeitsunfall konkret gelingen kann, welche Rolle Unternehmen dabei spielen und warum Offenheit fĂŒr beide Seiten ein Gewinn ist, zeigt die aktuelle Folge von "Ganz sicher", dem Podcast der BG ETEM fĂŒr Menschen mit Verantwortung. Zu Gast ist Martin Malicki. Er verlor nach einem schweren Arbeitsunfall einen Unterarm. Mit UnterstĂŒtzung seines Arbeitgebers und der BG ETEM gelang ihm eine strukturierte Wiedereingliederung. Malicki trĂ€gt inzwischen eine Prothese und kann sein Know-how in neuer Funktion im Betrieb einbringen. DarĂŒber hinaus hilft er als Schwerbehindertenvertreter anderen Betroffenen. Malicki spricht im Podcast ĂŒber seine Erfahrungen als Mitarbeiter mit EinschrĂ€nkung und als Schwerbehindertenvertreter. Er erklĂ€rt, warum Inklusion so wichtig ist - und worauf Betriebe dabei achten sollten.
Der Podcast der BG ETEM ist auf der Webseite der BG ETEM unter der Adresse www.bgetem.de/ganzsicher zu finden. Ebenso bei Spotify, YouTube Music, Deezer, RTL+, Pocket Casts sowie Apple Podcasts. Zur Folge "Inklusion: Ein Gewinn fĂŒr alle" geht es hier.
Pressekontakt:
Christian Sprotte
Pressesprecher
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