Betriebsrente statt Gehaltserhöhung - Experte verrÀt, warum Arbeitgeber und Arbeitnehmer davon profitieren
02.05.2024 - 09:35:00Deshalb sollten Arbeitgeber stattdessen ĂŒber die EinfĂŒhrung einer Betriebsrente nachdenken. Obwohl diese bisher ein eher selten genutzter Mitarbeiter-Benefit ist, ist ihr Potenzial betrĂ€chtlich. Im nachfolgenden Beitrag wird beleuchtet, welche Vorteile mit der betrieblichen Altersvorsorge konkret fĂŒr Arbeitnehmer und Arbeitgeber verbunden sind.
Darum ist die Betriebsrente besser als eine Gehaltserhöhung
Arbeitgeber sind hĂ€ufig skeptisch, ob sie ihren Mitarbeitern nicht mit einer Gehaltserhöhung mehr WertschĂ€tzung ausdrĂŒcken, schlieĂlich kann dann jeder Arbeitnehmer selbst entscheiden, wofĂŒr er das zusĂ€tzliche Geld ausgibt. Er kann privat in die eigene Altersvorsorge investieren oder er nutzt den Bonus fĂŒr einen lange ertrĂ€umten Urlaub. Zweifelsohne freuen sich die Mitarbeiter, wenn sie mehr Lohn bekommen, doch sobald das Geld ausgegeben wurde, ist die Freude meist schon wieder vergessen. FĂŒr eine langfristige Bindung des Arbeitnehmers an das Unternehmen ist eine Gehaltserhöhung deshalb weniger geeignet. Auch ist der Betrag, der dem Mitarbeiter am Ende tatsĂ€chlich zusĂ€tzlich zur VerfĂŒgung steht, deutlich geringer als erhofft. In manchen FĂ€llen kommen pro Euro Lohnerhöhung lediglich 40 Cent netto an.
Anders verhĂ€lt es sich mit der Betriebsrente. Da sie steuer- und sozialversicherungsfrei bleibt, landet jeder Euro, den der Arbeitgeber mehr bezahlt, tatsĂ€chlich beim Mitarbeiter. DarĂŒber hinaus beweist das Angebot einer Betriebsrente, dass das Unternehmen langfristig auf seine Angestellten setzt. Das kann die Fluktuation im Betrieb deutlich reduzieren und verbessert zudem die ArbeitsatmosphĂ€re, weil sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer wissen, dass sie nicht mit vorschnellen KĂŒndigungen zu rechnen haben.
Diese Vorteile fĂŒr Arbeitnehmer und fĂŒr Arbeitgeber gehen mit einer Betriebsrente einher
Arbeitnehmer können mit einer betrieblichen Altersvorsorge ihr Ruhegehalt deutlich aufwerten. Im Gegensatz zu privaten Vorsorgemöglichkeiten profitieren sie bei der betrieblichen Variante von ArbeitgeberzuschĂŒssen. Hinzu kommt, dass die BeitrĂ€ge vom Bruttogehalt abgehen, da sie steuer- und sozialversicherungsfrei sind, solange der Höchstsatz von derzeit rund 300 Euro monatlich nicht ĂŒberschritten wird. AuĂerdem profitieren die Mitarbeiter vom zusĂ€tzlichen Arbeitgeberzuschuss. Welche Auswirkungen das hat, verdeutlichen die folgenden Zahlen: Ein Arbeitnehmer, der monatlich auf ungefĂ€hr 100 Euro seines Nettogehalts verzichtet, investiert damit knapp 400 Euro pro Monat in seine Altersvorsorge. Ob die Zusatzleistung spĂ€ter dafĂŒr genutzt wird, um frĂŒher in Rente zu gehen und damit die AbzĂŒge auszugleichen oder ob es sich um eine tatsĂ€chliche Erhöhung des Ruhegehalts handeln soll, bleibt jedem selbst ĂŒberlassen.
Eine Besonderheit der Betriebsrente ist die Tatsache, dass sie nicht nur fĂŒr Arbeitnehmer attraktiv ist, sondern auch Arbeitgeber davon profitieren. So vermitteln sie ihren Mitarbeitern, dass ihnen ihr Wohl wirklich wichtig ist - und das sogar ĂŒber die Arbeitszeit hinaus. Das sorgt fĂŒr eine starke Mitarbeiterbindung ans Unternehmen und kann Fluktuation und Fehltage um bis zu 23 Prozent reduzieren. DarĂŒber hinaus wirkt sich die betriebliche Altersvorsorge auch positiv bei der Suche nach neuem Personal aus und stellt einen echten Wettbewerbsvorteil auf dem FachkrĂ€ftemarkt dar.
So gelingt die EinfĂŒhrung der Betriebsrente
Bei der EinfĂŒhrung einer betrieblichen Altersvorsorge ist das Hinzuziehen eines Experten ratsam. Dieser unterstĂŒtzt nicht nur bei der Umsetzung, sondern steht auch zur VerfĂŒgung, um offene Fragen der Mitarbeiter zu beantworten. Zu Beginn sollte auĂerdem eine Informationsveranstaltung stattfinden, bei der den Mitarbeitern das erarbeitete Konzept vorgestellt wird. Zudem eignet sich eine solche Veranstaltung, um erste Fragen zu klĂ€ren. Danach erfolgen EinzelgesprĂ€che, in denen die individuelle Vorsorgesituation jedes Mitarbeiters thematisiert wird. Diese sollten wĂ€hrend der Arbeitszeit stattfinden, um möglichst viele Angestellte zu erreichen.
Der nĂ€chste Schritt umfasst die Erfassung der Daten aller Mitarbeiter, die die betriebliche Vorsorge nutzen wollen. Wird hier vorausschauend digital gearbeitet, reduziert sich der zukĂŒnftige Verwaltungsaufwand enorm. Nach der EinfĂŒhrungsphase finden weiterhin regelmĂ€Ăige Treffen mit dem beratenden Experten statt, um das Konzept auf Aktualisierungsbedarf zu ĂŒberprĂŒfen.
Ăber Wladimir Simonov:
Allein in den nĂ€chsten 10 bis 15 Jahren erreichen knapp 13 Millionen BeschĂ€ftigte das Rentenalter. Das groĂe Problem ist allerdings, dass im Gegenzug nicht genĂŒgend Menschen neu in den Arbeitsmarkt eintreten. FĂŒr Arbeitgeber fĂŒhrt das in vielen FĂ€llen zu einer Negativspirale. Wenn Mitarbeiter bei gleichbleibendem Auftragsvolumen ausscheiden, können sie zwar temporĂ€r die fehlende Arbeitskraft auffangen. Auf Dauer ist dieser Zustand jedoch keine Lösung. Arbeitgeber sollten demnach jetzt reagieren und ihr Unternehmen zukunftssicher aufstellen. Auf dem Weg unterstĂŒtzt sie Wladimir Simonov, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der DMV Deutsche Mittelstandversorgung. Sein Ziel ist es, die ArbeitgeberattraktivitĂ€t mithilfe von Benefits zu steigern und diese anhand ihrer patentierten AAA-Methode zu vermarkten. Das Ergebnis ist eine Positivspirale aus qualifizierten Bewerbungen, Automatisierung und Systematisierung sowie einer hohen Zufriedenheit und ProduktivitĂ€t. Mehr Informationen unter: https://betriebsrente.de/
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Vertreten durch: Wladimir Simonov, Steven Lischka
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Ruben SchÀfer
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