Telekommunikation

Microsoft-Tochter Linkedin rät Nutzern von KI-Schrott ab

31.03.2026 - 18:36:53 | dts-nachrichtenagentur.de

Linkedin-Chef Ryan Roslansky warnt vor den Risiken KI-generierter Inhalte in sozialen Netzwerken.

Microsoft-Filiale (Archiv) - Foto: via dts Nachrichtenagentur
"Wenn Sie einfach nur auf einen Knopf drücken und den ganzen Tag Linkedin-Beiträge von der KI schreiben lassen, ist das für niemanden produktiv", sagte der Microsoft-Manager dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe).

Linkedin reagiere darauf künftig mit sogenannten "Freundlichkeitswarnungen": Ein Assistent warne Nutzer, wenn ein Beitrag offensichtlich von KI verfasst wirke. Wer auf den Hinweis nicht höre, werde vom Algorithmus zwar nicht direkt bestraft - "aber die Community wird es tun", so Roslansky. Mit "KI-Schrott", der weder kommentiert noch geliked werde, erreiche man schlicht "nicht viele weitere Menschen".

Die Arbeitswelt wandele sich im KI-Zeitalter stark, so der Manager weiter. "Menschliche Fähigkeiten werden wichtiger, nicht unwichtiger." Kommunikation, Kreativität und Neugier würden künftig über beruflichen Erfolg entscheiden. "Wenn jeder eine Excel-Tabelle per KI erstellen kann, was hebt Sie dann noch ab? Ihre Stimme und Ihre Persönlichkeit - wenn Sie so wollen, Ihr Menschsein."

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