Desolate, ZustÀnde

Desolate ZustĂ€nde fĂŒr gesetzlich Versicherte: Dieter Homburg verrĂ€t, warum immer mehr Menschen in die PKV flĂŒchten

16.09.2024 - 11:32:45

Lippstadt - Gesetzlich Versicherte bekommen aufgrund massiver Knappheit im deutschen Gesundheitssystem schon lange nicht mehr das, was ihnen eigentlich zusteht. Keine freien Betten, nicht genug Personal und eine fehlende grĂŒndliche Behandlung sind nur die Spitze des Eisbergs: Welche genauen GrĂŒnde so viele Menschen in die private Versicherung treiben, verrĂ€t Versicherungsexperte Dieter Homburg im Folgenden.

Das derzeitige Gesundheitssystem lĂ€sst viele gesetzlich Versicherte im Stich: HĂ€ufig verschlimmern sich Erkrankungen aufgrund unsorgfĂ€ltiger Behandlungen, fehlender Krankenhausbetten oder endloser Wartezeiten erheblich. Besonders im Intensivbereich ist die Lage prekĂ€r - Patienten sind hier auf eine rasche Aufnahme angewiesen. Seit der Krankenhausreform kĂ€mpfen zahlreiche Einrichtungen jedoch mit erheblicher Überlastung, wodurch sie im schlimmsten Fall sogar Patienten abweisen mĂŒssen. In der Hoffnung, derartige Probleme umgehen zu können, flĂŒchten nun immer mehr Menschen in die private Krankenversicherung. "Es ist eine Tatsache, dass Privatversicherte deutliche Vorteile genießen - manche Praxen haben beispielsweise separate Telefonnummern fĂŒr gesetzliche und private Patienten", erlĂ€utert Dieter Homburg vom Fachzentrum Finanzen. "Sogar ein Urteil des Bundessozialgerichts bestĂ€tigt, dass gesetzlich Versicherte keinen Zugang zu Spitzenmedizin haben."

"Diese Entwicklung zeigt sich nicht nur im Krankenhausbereich - derzeit nehmen rund 7.500 Arztpraxen in Deutschland keine gesetzlich Versicherten mehr auf", so Dieter Homburg weiter. "In großen StĂ€dten wie MĂŒnchen, Hamburg und Berlin ist es mittlerweile nahezu unmöglich, einen Arzttermin zu bekommen - und auch in kleineren StĂ€dten ist die Problematik mittlerweile erheblich. Das heißt, obwohl die Arztpraxis mit der gesetzliche Krankenkasse zusammenarbeitet, nehmen sie trotzdem regelmĂ€ĂŸig keine Neupatienten auf - und alle andere mĂŒssen teils monatelang auf einen Termin warten. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich immer weniger gesetzlich Versicherte auf das Gesundheitssystem verlassen möchten." Als unabhĂ€ngiger Krankenversicherungspezialist und Host des grĂ¶ĂŸten PKV-Podcasts beschĂ€ftigt sich Dieter Homburg seit mehr als 25 Jahren mit dem Thema private Krankenversicherung und unterstĂŒtzt seine Kunden dabei, ihre Versicherungskosten messbar zu senken. Was Kunden dazu bewegt, sich fĂŒr eine private Krankenversicherung zu entscheiden, erlĂ€utert der Experte im Folgenden.

Grund 1: Weniger KrankenhÀuser, mehr Privatkliniken

WĂ€hrend die Zahl der gesetzlichen KrankenhĂ€user abnimmt, steigt die Zahl der Privatkliniken. Diese bieten oft Spitzenmedizin an, sind jedoch nur fĂŒr Privatpatienten zugĂ€nglich, denn: Sie haben keine allgemeine Krankenhauszulassung und verwenden andere AbrechnungssĂ€tze.

Dabei sind diese Kliniken oft unvergleichbar erfolgreich, wie etwa die Martini-Klinik in Hamburg als weltweit fĂŒhrende Einrichtung in der Behandlung von Prostatakrebs. Die Erfolgsstatistiken der Klinik zeigen: 93,5 Prozent der Patienten sind nach der Behandlung wieder kontinent, verglichen mit 56 Prozent im bundesweiten Durchschnitt. Außerdem können 75,5 Prozent der Patienten nach einem Jahr noch eine Erektion bekommen, im Gegensatz zu 34 Prozent im Durchschnitt. Gesetzlich versicherte Patienten haben zu diesen Erfolgschancen jedoch keinen Zutritt, obwohl eine erfolgreiche Behandlung fĂŒr sie lebenswichtig ist.

Grund 2: Die geringen finanziellen Mittel der GKV

Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) sind chronisch unterfinanziert und können nur durch erhebliche BundeszuschĂŒsse ĂŒberleben, sprich: 14,5 Milliarden Euro (§ 221 SGB V Beteiligung des Bundes an Aufwendungen) sind eigentlich als Zuschuss jedes Jahr festgelegt. Da das weiterhin nicht genug ist, sind 2022 sogar 28 Mrd. an Steuergeldern in die Finanzierung der GKV bezahlt worden. Dieses konstante Defizit entsteht dadurch, dass 16,9 Millionen Menschen nicht in die GKV einzahlen.

Auch um die notwendigen ZuschĂŒsse möglichst gering zu halten, mĂŒssen die Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung laut Gesetz lediglich ausreichend, zweckmĂ€ĂŸig und wirtschaftlich sein, dĂŒrfen aber das Maß des Notwendigen nicht ĂŒberschreiten. Im Alltag der Menschen macht sich das natĂŒrlich bemerkbar. Im Gegensatz dazu erhĂ€lt die private Krankenversicherung (PKV) keinen einzigen Euro an SteuerzuschĂŒssen. Sie ist daher finanziell stabiler und verfĂŒgt sogar ĂŒber AltersrĂŒckstellungen von etwa 340 Milliarden Euro - eine Summe, mit der alle privat Versicherten rund acht Jahre versorgt werden könnten.

Grund 3: Die Zwei-Klassen-Medizin

Die Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland zeigt sich deutlich in den Unterschieden bei Wartezeiten und dem Zugang zu bestimmten Behandlungen. So musste eine 80-jĂ€hrige Frau monatelang um einen Herzschrittmacher kĂ€mpfen und ihre gesetzliche Krankenkasse davon ĂŒberzeugen, dass er sich in ihrem Alter noch lohnt. Dabei wurde sie sogar zu einem Idiotentest gezwungen, damit sich die gesetzliche Kasse auch ganz sicher sein kann, dass die Ausgabe gerechtfertigt ist. Trotz dieser immensen Versuche, an allen Ecken zu sparen, fordert der Kassenchef der IKK noch weitere, drastischere LeistungskĂŒrzungen, um die Milliardendefizite zu bewĂ€ltigen - ein Vorgehen, das die Lage noch weiter verschĂ€rfen wird.

Auch bei der Terminvergabe wird schnell deutlich, dass gesetzlich Versicherte als Menschen zweiter Klasse angesehen werden. WĂ€hrend sie in einer speziellen Lungenklinik oft keinen Termin erhalten, können Privatpatienten oft innerhalb von zwei Wochen vorstellig werden. Und auch in Zukunft wird sich die Lage noch weiter verschĂ€rfen - schließlich ist die Krankenhausreform noch nicht vollstĂ€ndig von allen KrankenhĂ€usern umgesetzt worden. FĂŒr gesetzlich versicherte Patienten bleibt also nur ein Ausweg - der Wechsel in die private Krankenversicherung.

Sie möchten nicht lĂ€nger ewig auf Ihren Arzttermin warten mĂŒssen und wollen stattdessen lieber von einer Spitzenbehandlung profitieren? Dann melden Sie sich bei Dieter Homburg und lassen Sie sich bezĂŒglich eines Wechsels in die private Krankenversicherung beraten!

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