Lufthansa nennt ersten A350-1000 «Deutschland»
Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 10:15 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDetails zum neuen Lufthansa-Großraumjet
- Der Airbus A350-1000 trägt den Namen «Deutschland» und steht derzeit noch im Airbus-Werk Toulouse.
- Mit 300 Sitzen bietet die Maschine 33 Plätze mehr als der A350-900.
- Bis 2030 hat Lufthansa 15 Flugzeuge der größeren A350-1000-Variante bestellt.
Lufthansa erweitert A350-Flotte mit «Deutschland»
Die Lufthansa hat ihren ersten Airbus A350-1000 auf den Namen «Deutschland» getauft. Das Flugzeug steht noch im Airbus-Werk Toulouse und soll Mitte November nach München überführt werden.
Erstflug nach Tokio geplant
Der erste Linienflug ist für den 3. Dezember auf der Strecke nach Tokio vorgesehen. Mit der Auslieferung handelt es sich nach Lufthansa-Angaben zugleich um den 700. Airbus-Jet des Herstellers für die deutsche Airline.
Mehr Sitze als der A350-900
Der A350-1000 ist sieben Meter länger als das Schwestermodell A350-900. In der Lufthansa-Konfiguration Allegris verfügt er über 300 Plätze und damit über 33 Sitze mehr als die kleinere Variante.
15 Flugzeuge bis 2030 bestellt
Lufthansa hat bis zum Jahr 2030 insgesamt 15 A350-1000 bestellt. Die ersten zehn Maschinen der größeren Ausführung sollen für die Kernmarke Lufthansa in München eingesetzt werden.
Der A350-1000 erweitert Lufthansas Langstreckenflotte um ein größeres Modell innerhalb der A350-Familie. Mit 300 Sitzen bietet die Maschine mehr Kapazität als der A350-900 und soll in der Allegris-Konfiguration eingesetzt werden.
Für München ist die geplante Stationierung der ersten zehn bestellten Flugzeuge der größeren Variante von Bedeutung. Der Flughafen dient Lufthansa als wichtiges Drehkreuz für interkontinentale Verbindungen; die zusätzliche Kapazität kann dort insbesondere auf stark nachgefragten Langstrecken eingesetzt werden.
Mehr Kapazität auf der Langstrecke
Der geplante Erstflug nach Tokio am 3. Dezember markiert den Beginn des regulären Einsatzes. Tokio gehört zu den wichtigen internationalen Zielorten des Konzerns und steht beispielhaft für die Langstrecken, auf denen moderne Großraumflugzeuge eingesetzt werden.
Bis 2030 soll die Flotte um insgesamt 15 A350-1000 wachsen. Die Auslieferung des 700. Airbus-Jets an Lufthansa verbindet dabei Flottenausbau und Unternehmensgeschichte: Der neue Flugzeugtyp ergänzt die bestehende A350-900-Flotte, ohne sie zu ersetzen.
