Luxusmarketing im Wealth Management: Alexandra Weck von A. Weck Consulting erklÀrt, warum vermögende Kunden keine lauten Verkaufsbotschaften brauchen
Veröffentlicht am: 05.10.2026 um 13:06 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Vermögensverwalter und Family Offices bewegen sich traditionell in einem Umfeld, in dem persönliche Netzwerke, Empfehlungen, Diskretion und Reputation eine zentrale Rolle spielen. Diese Wege bleiben wichtig, doch gerade jĂŒngere vermögende Entscheider verlassen sich bei der Auswahl eines Ansprechpartners lĂ€ngst nicht mehr ausschlieĂlich darauf. Sie sind digital geprĂ€gt, international mobil und verschaffen sich bereits vor einem persönlichen Kontakt einen Eindruck davon, wer hinter einem Anbieter steht, welche Themen er besetzt und ob seine öffentliche PrĂ€senz zu den eigenen Anforderungen passt. Wer in dieser Phase kaum auffindbar ist oder mit denselben allgemeinen Aussagen auftritt wie zahlreiche Wettbewerber, bekommt unter UmstĂ€nden gar nicht erst die Gelegenheit, seine fachliche QualitĂ€t zu zeigen. âWer sich darauf verlĂ€sst, dass Empfehlungen und das bestehende Netzwerk auch kĂŒnftig ausreichen, riskiert, bei einer neuen Generation vermögender Kunden gar nicht mehr in die engere Auswahl zu kommenâ, erklĂ€rt Alexandra Weck, GrĂŒnderin von A. Weck Consulting.
âUmso wichtiger ist es heute, bereits vor dem ersten persönlichen Kontakt bei den richtigen Menschen sichtbar zu sein und bereits vor der ersten Kontaktaufnahme Vertrauen aufzubauen. Dabei geht es nicht darum, möglichst laut aufzutreten, sondern so zu kommunizieren, dass vermögende Kunden erkennen, ob ein Anbieter ihre Anforderungen und ihre Lebenswelt verstehtâ, so Alexandra Weck weiter. Wie sich eine solche PrĂ€senz gezielt aufbauen und mit der Mandatsgewinnung verbinden lĂ€sst, kennt die Unternehmerin aus mehr als 17 Jahren in der Finanzbranche. Unter anderem bei UniCredit, der Baader Bank, UBS Europe SE und FFB/Fidelity International sammelte sie Erfahrung im Vertrieb und Business Development sowie in der Zusammenarbeit mit Vermögensverwaltern in einem stark regulierten Finanzumfeld. Dieses Wissen bringt Alexandra Weck heute als Inhaberin bei A. Weck Consulting ein und unterstĂŒtzt Vermögensverwalter, Family Offices, External Asset Manager und Fintechs dabei, ihre digitale PrĂ€senz gezielt mit der Gewinnung neuer Mandate zu verbinden. Dabei sollen bewĂ€hrte Wege nicht ersetzt, sondern um einen Ansatz ergĂ€nzt werden, der auf die besonderen Anforderungen des Wealth Managements zugeschnitten ist.
ExklusivitÀt funktioniert auch digital
Wer vermögende Kunden bereits vor dem persönlichen Kontakt erreichen möchte, steht im Wealth Management vor einer besonderen Herausforderung: Sichtbarkeit ist notwendig, darf aber nicht den Eindruck erwecken, dass ExklusivitĂ€t und Diskretion zugunsten von Reichweite aufgegeben werden. Gerade deshalb halten sich viele Vermögensverwalter und Family Offices mit ihrer digitalen PrĂ€senz zurĂŒck. Doch Diskretion bedeutet nicht, online möglichst wenig stattzufinden, sondern bewusst zu steuern, was nach auĂen sichtbar wird und wie potenzielle Mandanten angesprochen werden. So können sich Unternehmer, Nachfolger oder Investoren bereits vor einem persönlichen GesprĂ€ch einen ersten Eindruck davon verschaffen, wofĂŒr ein Anbieter steht und welche Expertise er mitbringt. Relevant sind dafĂŒr vor allem jene digitalen KanĂ€le, auf denen sich die Zielgruppe ohnehin im beruflichen Kontext bewegt. Dazu gehört auch LinkedIn, wo Unternehmer, Entscheider, Investoren und Multiplikatoren nicht nur selbst prĂ€sent sind, sondern sich ĂŒber Personen, Unternehmen und aktuelle Themen informieren.
Dass eine solche PrĂ€senz keineswegs im Widerspruch zu ExklusivitĂ€t stehen muss, verdeutlicht Alexandra Weck am Beispiel von HERMĂS. Die Luxusmarke pflegt eine bewusst kontrollierte Markenwelt und ist dennoch auf LinkedIn prĂ€sent. NatĂŒrlich lĂ€sst sich deren Kommunikationsstrategie nicht einfach auf einen Vermögensverwalter ĂŒbertragen. Sie stellt aber die pauschale Annahme infrage, UHNWI seien ĂŒber digitale Business-KanĂ€le grundsĂ€tzlich nicht erreichbar. âWenn selbst eine hoch exklusive Marke digitale BerĂŒhrungspunkte nutzt, sollte man sich zumindest fragen, warum ausgerechnet die eigene Zielgruppe dort nicht erreichbar sein sollâ, sagt Alexandra Weck von A. Weck Consulting.
Warum fachliche StÀrke allein noch keine Relevanz schafft
Auffindbarkeit allein schafft allerdings noch keine Relevanz. Gerade Vermögensverwalter bewegen sich in einem Markt, in dem viele Anbieter mit Ă€hnlichen Argumenten auftreten. UnabhĂ€ngigkeit, Erfahrung, Vertrauen, individuelle Betreuung und Kundenorientierung spielen dabei hĂ€ufig eine wichtige Rolle, reichen allein aber kaum aus, um sich klar vom Wettbewerb abzuheben. FĂŒr potenzielle Mandanten bleibt damit die entscheidende Frage offen, warum gerade dieser Anbieter zu ihrer persönlichen Situation passt. Auch ein professioneller AuĂenauftritt kann eine unklare Positionierung dabei nicht ersetzen â ein Problem, das Alexandra Weck insbesondere bei neu gegrĂŒndeten Vermögensverwaltern beobachtet.
Gerade im HNWI- und UHNWI-Marketing kommt es deshalb darauf an, die eigene Zielgruppe genauer in den Blick zu nehmen. Vermögende Unternehmerfamilien, Nachfolger oder international aufgestellte Privatkunden bringen unterschiedliche Ausgangslagen und Anforderungen mit, die sich mit einer AufzÀhlung positiver Eigenschaften kaum abbilden lassen. Stattdessen sollten Themenwahl, Sprache und Auftreten erkennen lassen, mit welchen Situationen der jeweiligen Zielkunden ein Anbieter tatsÀchlich vertraut ist. Wer etwa Unternehmerfamilien anspricht, sollte entsprechend vermitteln können, dass er ihre spezifischen Fragestellungen versteht. Luxusmarketing im Wealth Management bedeutet deshalb nicht, besonders exklusiv zu klingen, sondern der eigenen Zielgruppe zu zeigen, dass man ihre Anforderungen und ihre Lebenswelt versteht.
Warum Polo und MaiensÀss mehr vermitteln können als ein Luxusbild
Wie gut ein Anbieter seine Zielgruppe versteht, zeigt sich mitunter in Details, die auĂerhalb eines bestimmten Umfelds kaum Bedeutung haben. Alexandra Weck spricht in diesem Zusammenhang von kulturellen Codes, also Signalen, Begriffen oder gemeinsamen ErfahrungsrĂ€umen, die innerhalb einer Gruppe verstanden werden, ohne ausfĂŒhrlich erklĂ€rt werden zu mĂŒssen. Im Wealth Management können solche Codes viel darĂŒber vermitteln, ob ein Ansprechpartner neben der notwendigen fachlichen Kompetenz auch mit der Lebenswelt seiner Zielkunden vertraut ist. In ihrer eigenen Kommunikation greift Alexandra Weck beispielsweise Polo auf, allerdings nicht als Statussymbol. FĂŒr bestimmte vermögende Zielgruppen steht der Sport vielmehr fĂŒr einen gemeinsamen Erfahrungsraum, der mit Netzwerken, langfristigen Beziehungen und Understatement verbunden sein kann.
Ăhnlich verhĂ€lt es sich mit dem Schweizer Begriff âMaiensĂ€ssâ. Die einfache BerghĂŒtte mit regionalem und kulturellem Bezug steht gerade nicht fĂŒr demonstrativen Luxus, kann Menschen, die diesen Kontext kennen, aber dennoch Zugehörigkeit, Verankerung und ein bestimmtes WerteverstĂ€ndnis vermitteln. Damit solche Signale funktionieren, mĂŒssen sie allerdings glaubwĂŒrdig zur Person und zur angesprochenen Zielgruppe passen. Ein beliebiges Bild vom Privatjet oder ein Lifestyle-Bezug ohne echte Verbindung zur Lebenswelt des Publikums kann dagegen schnell inszeniert wirken. âWer einen bestimmten kulturellen Code versteht, erkennt oft sehr schnell, ob jemand die eigene Lebenswelt wirklich kennt oder sie lediglich von auĂen nachbildet. Gerade bei sehr vermögenden Zielgruppen kann dieser Unterschied entscheidend dafĂŒr sein, ob Kommunikation authentisch wirktâ, erklĂ€rt Alexandra Weck.
Wie Alexandra Weck Sichtbarkeit mit Mandatsgewinnung verbindet
Bei A. Weck Consulting bleibt diese Form der Positionierung nicht bei einzelnen BeitrĂ€gen oder einem persönlichen LinkedIn-Profil stehen. Digitale Inhalte werden vielmehr als Teil des Vertriebs verstanden. DafĂŒr hat Alexandra Weck den UHNWI Code entwickelt, der digitale Sichtbarkeit und Storytelling mit klassischen VertriebsansĂ€tzen, Prozessautomatisierung und KĂŒnstlicher Intelligenz zu einem wiederholbaren System fĂŒr die Mandatsgewinnung zusammenfĂŒhrt. Statt mit einzelnen Inhalten lediglich Reichweite zu erzeugen, sollen Vermögensverwalter auf diese Weise ihre fachliche Kompetenz fĂŒr relevante Zielpersonen verstĂ€ndlich machen, Vertrauen aufbauen und gezielt qualifizierte GesprĂ€che vorbereiten.
Eine wichtige Rolle spielt dabei die handelnde Person, denn gerade bei erklĂ€rungsbedĂŒrftigen Dienstleistungen wollen potenzielle Mandanten nicht nur ein Unternehmen, sondern auch die Menschen dahinter einschĂ€tzen können. FĂŒr eine Personal Brand in der Finanzbranche kommt es deshalb nicht auf private Selbstdarstellung an, sondern darauf, die eigene Erfahrung, fachliche Haltung und Arbeitsweise nachvollziehbar zu vermitteln. Wie prĂ€sent eine Person dabei nach auĂen auftritt, hĂ€ngt wiederum vom jeweiligen GeschĂ€ftsmodell ab: WĂ€hrend Vermögensverwalter vergleichsweise offen fachliche Positionen und Expertise zeigen können, ist bei Family Offices hĂ€ufig mehr ZurĂŒckhaltung gefragt. A. Weck Consulting fĂŒhrt Family Offices beispielsweise bewusst nicht öffentlich als Referenzen, weil Diskretion hier selbst zum Vertrauenssignal wird. AusgewĂ€hlte persönliche Profile, gezielte Inhalte oder persönliche Einladungen können in diesem Umfeld daher besser passen als eine breite öffentliche PrĂ€senz.
Diese Unterschiede zeigen bereits, dass digitale Mandatsgewinnung im Wealth Management nicht nach einem festen Schema funktionieren kann. Neben GeschĂ€ftsmodell und Zielgruppe bestimmen auch die regulatorischen Rahmenbedingungen, wie Vermögensverwalter nach auĂen kommunizieren können. Je nach Markt mĂŒssen dabei unter anderem Vorgaben von BaFin, FINMA oder FMA Liechtenstein, MiFID II sowie interne Compliance-Prozesse berĂŒcksichtigt werden, sodass beispielsweise unbelegte Renditeversprechen oder Aussagen, die als individuelle Anlageberatung verstanden werden könnten, keinen Platz haben. FĂŒr Alexandra Weck gehört diese regulatorische Sicherheit deshalb unmittelbar zu einer professionellen digitalen PrĂ€senz: Entscheidend ist nicht, möglichst viel Sichtbarkeit zu erzeugen, sondern eine Form der Kommunikation zu entwickeln, die zur Zielgruppe, zum GeschĂ€ftsmodell und zu den Anforderungen des jeweiligen Marktes passt.
Vom JĂ€ger zum Magneten: Wenn aus Sichtbarkeit neue Mandate entstehen
Wenn potenzielle Mandanten bereits von sich aus auf einen Anbieter aufmerksam werden und mit einem konkreten Interesse in den ersten Austausch gehen, verĂ€ndert sich auch die Rolle der klassischen Akquise. Alexandra Weck beschreibt diesen Wandel mit ihrem Claim âVom JĂ€ger zum Magnetenâ: Statt neue Mandate ĂŒberwiegend durch aktive Ansprache anzubahnen, sollen zunehmend auch passende Interessenten den Weg zum Anbieter finden. DafĂŒr braucht es keine möglichst breite Aufmerksamkeit, sondern einen verlĂ€sslichen Prozess, der aus erster Wahrnehmung Schritt fĂŒr Schritt echtes Interesse entstehen lĂ€sst.
Gerade im Wealth Management eröffnet das die Möglichkeit, Mandatsgewinnung langfristiger aufzubauen und weniger von einzelnen Kontakten oder AkquiseaktivitĂ€ten abhĂ€ngig zu machen. Persönlicher Vertrieb bleibt dabei unverzichtbar, beginnt im besten Fall aber nicht mehr bei einem völlig unbekannten GegenĂŒber. âAm Ende geht es darum, nicht jedem potenziellen Mandanten hinterherlaufen zu mĂŒssen, sondern Strukturen aufzubauen, durch die passende Interessenten zunehmend selbst den Kontakt suchen. Genau das verstehe ich unter dem Weg vom JĂ€ger zum Magnetenâ, erklĂ€rt Alexandra Weck abschlieĂend.
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