Mandel, Frankreich

Die iberische Mandel setzt auf Frankreich und Deutschland, um in den kommenden Jahren dank ihrer grĂ¶ĂŸten TrĂŒmpfe Nachhaltigkeit und QualitĂ€t auf dem europĂ€ischen Markt zu wachsen

29.05.2024 - 09:30:08

Madrid - Mandeln aus Spanien und Portugal machten nach Angaben der Vereinten Nationen 2022 auf zwei ihrer grĂ¶ĂŸten MĂ€rkte, Deutschland und Frankreich, mehr als 22 % bzw. ĂŒber 38 % der Importe aus. ErklĂ€rtes Ziel des iberischen Sektors fĂŒr die kommenden Jahre ist der Ausbau seiner PrĂ€senz in beiden LĂ€ndern. Damit soll der Weg dafĂŒr geebnet werden, dass die iberische Mandel in Zukunft als die am meisten konsumierte innerhalb der EU sein soll.

DafĂŒr setzt der Sektor im Wesentlichen auf zwei TrĂŒmpfe: Nachhaltigkeit und QualitĂ€t. Das liegt daran, dass die europĂ€ische Methode der Mandelproduktion weltweit fĂŒhrend in der Landwirtschaft mit geringem ökologischem Fußabdruck und großen sozialen Auswirkungen ist und immer einen hervorragenden Geschmack und ein ausgewogenes NĂ€hrstoffprofil gewĂ€hrleistet.

Und das sind auch die beiden Achsen der Kampagne "Sustainable EU Almond", die letztes Jahr vom spanischen Verband SAB-Almendrave und der portugiesischen CNCFS ins Leben gerufen wurde und die darauf abzielt, die iberische Mandel in Frankreich und Deutschland sowie in ihren beiden HerkunftslÀndern zu fördern.

"Das erste Jahr dieser dreijĂ€hrigen EU-finanzierten Kampagne war ein voller Erfolg, aber wir wollen weiter vorankommen, und 2024 werden wir uns auf Frankreich konzentrieren. So werden wir im Herbst den unverwechselbaren Geschmack der iberischen Mandel auf die SIAL Paris bringen, der grĂ¶ĂŸten Agrar- und Lebensmittelmesse der Welt", erklĂ€rt Pere FerrĂ©, PrĂ€sident von SAB-Almendrave.

"Es ist Zeit fĂŒr die iberische Mandel, denn die europĂ€ische Industrie und die Verbraucher legen zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit. Deshalb mĂŒssen wir zeigen, wie gut wir die Dinge hier machen: Unser Wassermanagement ist vorbildlich, mehr als 80 % der MandelbĂ€ume wachsen regenwassergespeist, wĂ€hrend der Rest zunehmend mit bedarfsgerechten BewĂ€sserungssystemen bewĂ€ssert wird. Außerdem sind wir fĂŒhrend in der ökologischen/biologischen Produktion, und die europĂ€ische Gesetzgebung schreibt ein sehr verantwortungsvolles und eingeschrĂ€nktes Modell fĂŒr die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln vor", versichert Albino Bento, PrĂ€sident des portugiesischen Centro Nacional de Competencias dos Frutos Secos.

Mit einer FlÀche von mehr als 800.000 Hektar MandelbÀumen auf der Iberischen Halbinsel (Tendenz: steigend) hat dieses ebenso schmackhafte wie gesunde Produkt mit enormen gastronomischen Möglichkeiten alles, um sich im Alltag der französischen, deutschen Verbraucher und den ErzeugerlÀndern einen festen Platz zu sichern.

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