Merz macht neuem Arbeitsminister Schweitzer direkt Druck
Veröffentlicht am: 13.10.2026 um 11:10 Uhr | dpa, AD HOC NEWSEs bleibe dabei, dass der Gesetzentwurf zur Rentenreform noch in diesem Jahr im Kabinett und im ersten Quartal 2027 im Bundestag beschlossen werden solle, sagte der CDU-Politiker beim Arbeitsgebertag des Branchenverbands BDA.
Er erwarte, dass Schweitzer ab Mittwochmittag nach der Kabinettsitzung in seinem Ministerium arbeite. "Und zwar so schnell und so zügig, dass wir die Gesetzentwürfe, die wir verabredet haben, die zum Teil auch schon im Entwurf da sind, so schnell wie möglich ins Kabinett bekommen", sagte Merz. Idealerweise sei der Rentenentwurf dann nicht nur durchformuliert, sondern auch mit den Bundestagsfraktionen und den Bundesländern abgestimmt. "Und wenn das erreicht wird in diesem Jahr, dann hat er seinen Job gemacht", sagte Merz.
Die Reformen in Gesundheit, Pflege und Rente müssten für alle Menschen in Deutschland gleich fair und gleich ordentlich sein, betonte der Bundeskanzler. Später sagte er: "Auch das Ende der abschlagsfreien Frühverrentung macht die Rente gerechter." Wenn man gesund und fit abschlagsfrei früher in Rente gehe, sei das nicht gerecht, und die Rentenversicherung könne es sich nicht leisten, wenn immer weniger Arbeitende immer mehr Rentnerinnen und Rentner finanzieren müssten. Die Abschaffung der Frührente nach 45 Beitragsjahren ist der aktuell umstrittenste Teil der geplanten Rentenreform.
