PĂŒlleken, Lager und Karamalz sind Sortengewinner / Brauerei C. & A. Veltins setzt Wachstumskurs im ersten Halbjahr fort
Veröffentlicht: 10.07.2026 um 10:46 Uhr, presseportal.de
Biermarkt leidet unter konjunktureller Unsicherheit
Der deutsche Biermarkt bewegt sich weiterhin in einem Spannungsfeld aus konjunktureller Unsicherheit, zurĂŒckhaltender Konsumneigung und strukturellen VerĂ€nderungen im Verbraucherverhalten. "VerstĂ€ndlich, dass sich viele private Haushalte ein Spardiktat auferlegen und in die Vorsichtskasse flĂŒchten - fĂŒr die Brauwirtschaft wird das vielerorts zur Existenzfrage", bilanziert Dr. Volker Kuhl das erste Halbjahr. Hohe Energiepreise, gestiegene Rohstoffkosten, TarifabschlĂŒsse, steigende Logistikaufwendungen sowie ein intensiver Wettbewerb sind fĂŒr viele Brauereien zum grenzwertigen Kostentreiber geworden. DemgegenĂŒber konnte die Brauerei C. & A. Veltins als einer der gröĂten Anbieter ihre Marktposition weiter ausbauen.
Veltins wÀchst gegen den Markt
Mit einem GesamtausstoĂ von 1,8 Mio. hl legte das Unternehmen gegenĂŒber dem Vorjahreszeitraum um 1,3 % zu und behauptete sich damit erfolgreich gegen den allgemeinen Markttrend - der nationale Biermarkt hatte allein in den ersten fĂŒnf Monaten 1,25 Mio. hl (-3,9 %) Menge verloren. WĂ€hrend die Kernmarke Veltins weiterhin das wirtschaftliche Fundament bildet, sorgen wachstumsstarke Innovationen fĂŒr zusĂ€tzliche Dynamik. Damit gelingt es dem Unternehmen, unterschiedliche VerbraucherprĂ€ferenzen anzusprechen und gleichzeitig die StabilitĂ€t des Gesamtportfolios zu sichern. "Wir setzen seit Jahren auf KontinuitĂ€t statt kurzfristiger Effekte. Diese Kombination aus VerlĂ€sslichkeit und Erneuerung zahlt sich aus", so Dr. Volker Kuhl.
Helles PĂŒlleken bleibt Wachstumslokomotive
Mit einem AusstoĂ von 208.300 hl und einem Wachstum von 10,8 % bleibt die Marke der stĂ€rkste Wachstumstreiber innerhalb des Sortiments und kann von den SortenergĂ€nzungen Zitrönken und Alkoholfrei profitieren. Beide Varianten bedienen zusĂ€tzliche KonsumanlĂ€sse und stĂ€rken die Markenwahrnehmung ĂŒber das klassische Hellbiersegment hinaus. Auch Veltins Lager entwickelt sich erfreulich und legte mit einem AusstoĂ von 27.300 hl um 5,2 % zu. Damit bestĂ€tigt sich, dass neue Bierstile auĂerhalb des klassischen Pilssegments auf eine wachsende Nachfrage treffen. AufwĂ€rts ging es auch fĂŒr die alkoholfreien Veltins Fassbrausen. Mit einem Wachstum von 5,0 % auf 71.700 Hektoliter setzen sie ihren langfristigen Erfolgskurs fort.
Kernmarke bleibt tragende SĂ€ule
UnverĂ€ndert bildet die Stamm-Marke Veltins ĂŒber alle Sorten und Gebinde hinweg ein unverĂ€ndert tragfĂ€higes Absatzfundament und erreichte im ersten Halbjahr einen AusstoĂ von mehr als 1,2 Mio. hl (-4,3 %). Auch wenn sich die allgemeine Marktentwicklung in VolumenrĂŒckgĂ€ngen widerspiegelte, bleibt die Marke das wirtschaftliche RĂŒckgrat des Unternehmens. Ihre hohe Bekanntheit, ihre starke PrĂ€senz in Handel und Gastronomie sowie die kontinuierliche Markenpflege sichern die herausragende Stellung im wichtigsten Sortensegment des deutschen Biermarktes. Ebenso bleibt V+ mit einem AusstoĂ von 165.700 hl eine wichtige SĂ€ule des Sortiments und steht seit 25 Jahren mit immer neuen Geschmackserlebnissen nah an der Seite der jungen Erwachsenengeneration.
Karamalz stÀrkt die Diversifizierung
Erstmals steuerte die Marke Karamalz mit 64.500 hl einen respektablen Beitrag zum GesamtausstoĂ bei. Die Marke erweitert seit Jahresbeginn das Portfolio gezielt ĂŒber den klassischen Biermarkt hinaus und stĂ€rkt die Position des Unternehmens im alkoholfreien Segment. "Unser Portfolio lebt von seiner Vielfalt. Erfolgreiche Innovationen ersetzen nicht unsere Kernmarken, sondern eröffnen zusĂ€tzliche Wachstumsperspektiven," so MarketinggeschĂ€ftsfĂŒhrer Fabian Veltins. "Bei uns setzen wachstumsstarke Innovationen neue Impulse, wĂ€hrend etablierte Marken fĂŒr StabilitĂ€t und wirtschaftliche VerlĂ€sslichkeit sorgen." Investitionen in Produktentwicklung, MarkenfĂŒhrung und Vertrieb bilden die Basis dafĂŒr, auch kĂŒnftig erfolgreich auf verĂ€nderte VerbraucherwĂŒnsche reagieren zu können.
Zweites Halbjahr bleibt anspruchsvoll
FĂŒr die zweite JahreshĂ€lfte erwartet die Brauerei C. & A. Veltins keine grundlegende VerĂ€nderung der Marktbedingungen. "Die wirtschaftlichen Unsicherheiten und der strukturelle Wandel in der Brauwirtschaft werden die Branche weiterhin begleiten", urteilt VertriebsgeschĂ€ftsfĂŒhrer Rainer Emig. "Entscheidend bleibt, dass wir unseren Weg konsequent fortsetzen, nah am Verbraucher bleiben und unsere Innovationskraft mit der VerlĂ€sslichkeit eines Familienunternehmens verbinden." Derweil wird sich die Marktbereinigung, die bereits im ersten Halbjahr fĂŒr Unwuchten innerhalb der Brauwirtschaft gefĂŒhrt hat, fortsetzen. "Viele Brauereien sind in eine gefĂ€hrliche Schere von Kostendruck bei gleichzeitig sinkenden AbsĂ€tzen geraten", erklĂ€rt Dr. Volker Kuhl. "Der deutsche Biermarkt wird eine harte Selektion durchlaufen. ĂberkapazitĂ€ten sind unwirtschaftlich und angesichts der demografischen Entwicklung des Landes ĂŒberflĂŒssig." Vor diesem Hintergrund seien Standortaufgaben aus lokaler Sicht bedauerlich, aus betriebswirtschaftlicher Perspektive aber unausweichlich.
Krise als veritable Chance nutzen
WĂ€hrend GroĂbrauereien durch Skaleneffekte die Effizienz der Brauwirtschaft vorantreiben, geraten Brauereien kleiner und mittlerer GröĂe mit ausnahmslos regionaler Ausrichtung massiv unter Druck. Besonders dramatisch ist die Lage fĂŒr Betriebe, die ein Sanierungs- oder Insolvenzverfahren durchlaufen. Viele von ihnen verbleiben in einem wirtschaftlichen "Fegefeuer", da die strukturellen Ursachen wie der Margendruck bestehen bleibe. "Die Konsolidierung der Brauwirtschaft im Jahr 2026 hat eine neue QualitĂ€t erreicht. Es geht nicht mehr um ein temporĂ€res Tal, das durchgestanden werden muss, sondern um eine dauerhafte Marktbereinigung", so Dr. Kuhl. Ohne finanzielle RĂŒcklagen und angesichts restriktiver Kreditvergabe der Banken verblieben viele Sanierte als "Wackelkandidaten" in einer DauerschwĂ€che. In diesem herausfordernden Umfeld setzt Veltins auf eine klare antizyklische Strategie, die auf drei SĂ€ulen ruht: WertbestĂ€ndigkeit statt Preiskampf, die Fokussierung auf eine qualifizierte Sortimentsstrategie sowie die langfristige StabilitĂ€t als Familienunternehmen. Dr. Volker Kuhl blickt optimistisch nach vorn: "Es ist eine Zeit, in der zukunftsgewandte Brauereien die Krise als veritable Chance nutzen können!"
Pressekontakt:
Ulrich Biene, Telefon: 02934 - 959 325, ulrich.biene@veltins.de
Weitere Informationen der Brauerei C. & A. VELTINS im Internet
verfĂŒgbar: www.bierpresse.de, www.veltins.de, www.vplus.de
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