Metro, Deutschland

Metro Deutschland: CO2-FußabdrĂŒcke fĂŒr gesamtes Sortiment ab sofort

Veröffentlicht am: 16.06.2026 um 04:54 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Metro Deutschland veröffentlicht modellierte CO2-Werte fĂŒr alle Produkte. Gastronomen erhalten so prĂ€zise Klimadaten fĂŒr ihre EinkĂ€ufe.

Metro Deutschland: CO2-Fußabdruck fĂŒr gesamtes Sortiment
Eine stilisierte Darstellung eines CO2-Fußabdrucks oder von Emissionen, die auf die Transparenz in der Lieferkette hinweist. Illustration mit AI erstellt.

Das Großhandelsunternehmen Metro Deutschland stellt ab sofort modellierte Product Carbon Footprints (PCF) fĂŒr sein gesamtes Sortiment bereit.

Die Kennzahlen zeigen die geschĂ€tzten Treibhausgasemissionen in CO2-Äquivalenten ĂŒber den gesamten Lebenszyklus eines Produkts. In einer ersten Phase richtet sich das Angebot vor allem an Großkunden aus Systemgastronomie und Hotellerie.

So entstehen die Emissionswerte

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Die Berechnung basiert auf internen Verkaufsdaten und externen wissenschaftlichen Datenbanken. Metro greift dabei auf Quellen wie Agribalyse sowie die DatensĂ€tze von Poore & Nemecek zurĂŒck. Die Ergebnisse werden in Kilogramm CO2e pro Kilogramm Ware ausgewiesen.

Da es sich um eine Modellierung handelt, basieren die Angaben auf SekundĂ€rdaten. Diese dienen als NĂ€herungswerte – Abweichungen von den tatsĂ€chlichen Emissionen sind möglich. Trotzdem können Gastronomie-Kunden die Klimabilanz ihrer EinkĂ€ufe nun besser einschĂ€tzen. Wer den spezifischen CO2-Fußabdruck seines Warenkorbs erfahren möchte, kann ihn ĂŒber eine dedizierte E-Mail-Adresse anfragen.

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Mehr PrÀzision in Sicht

In der nĂ€chsten Ausbaustufe will Metro die Genauigkeit der Berechnungen schrittweise erhöhen. Perspektivisch sollen vermehrt PrimĂ€rdaten direkt von Herstellern und Lieferanten einfließen. Die modellierten Werte wĂŒrden dann durch reale Prozessdaten ersetzt.

Metro Deutschland betreibt derzeit 102 GroßmĂ€rkte und 12 Depots mit rund 13.000 Mitarbeitern. Die EinfĂŒhrung der CO2-Daten ist Teil der BemĂŒhungen um mehr Transparenz in der Wertschöpfungskette. Hintergrund sind verschĂ€rfte regulatorische Anforderungen fĂŒr Nachhaltigkeitsangaben, die zunehmend auch indirekte Emissionen in der Lieferkette betreffen.

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