Digitalisierung als Heilmittel gegen das Kliniksterben: Frank Becker von Becker Project Consulting erklÀrt, wie KrankenhÀuser auch in Zukunft wettbewerbsfÀhig bleiben
31.01.2024 - 14:32:33UnzĂ€hlige KrankenhĂ€user in Deutschland werden aktuell von starken ExistenzĂ€ngsten geplagt. FachkrĂ€ftemangel, wirtschaftliche Probleme und der Konkurrenzkampf mit anderen HĂ€usern zwingen bereits jetzt viele Einrichtungen dazu, Abteilungen zu schlieĂen und bestimmte Behandlungen gar nicht erst anzubieten. Dadurch fallen sie jedoch in einen Teufelskreis: "KrankenhĂ€usern, die aus KostengrĂŒnden den Betrieb zurĂŒckfahren, fehlen auf Dauer das Budget und die Möglichkeiten, moderne und innovative Behandlungen anzubieten - das Risiko, dass sie dem Kliniksterben zum Opfer fallen, steigt mit der Zeit", warnt Frank Becker, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Becker Project Consulting.
"Wer als Anbieter von Gesundheitsleistungen ĂŒberleben will, sollte dringend jetzt die Chance nutzen, sich zu spezialisieren und die internen Prozesse zu digitalisieren. Nur so ist es möglich, Alleinstellungsmerkmale zu schaffen, Personal zu entlasten und weiterhin den bestmöglichen Service zu bieten", so der Experte weiter. Als GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Becker Project Consulting bietet Frank Becker KrankenhĂ€usern einen Ansprechpartner in Sachen Digitalisierung und effektive Lösungen zur Optimierung der IT-Prozesse. Wie KrankenhĂ€user sich von der Masse abheben und langfristig ihr Bestehen sichern, hat er im Folgenden zusammengefasst.
Wer sich nicht spezialisiert, wird auf lange Sicht nicht ĂŒberleben
Besonders fĂŒr Gesundheitseinrichtungen der Grundversorgung besteht ein zentrales Problem darin, dass sie hauptsĂ€chlich Kassenpatienten anziehen. Diese sind in Bezug auf den Leistungsumfang und die Auswahl der Behandlungen groĂteils an die Vorgaben der gesetzlichen Krankenkassen gebunden und bringen den KrankenhĂ€usern somit weniger Geld ein als Privatpatienten. Bieten zusĂ€tzlich noch andere Einrichtungen in der unmittelbaren Umgebung dieselbe Palette an Behandlungen an, streut sich diese Masse an Patienten auf mehrere HĂ€user, die jeweils nur wenig daran verdienen.
Um aus dieser Lage auszubrechen, ist es erforderlich, das eigene Leistungsangebot um moderne und spezialisierte Behandlungen zu erweitern, die die Konkurrenz noch nicht anbietet. Dies ist zum Beispiel möglich, indem ein spezifischer Fachbereich gezielt mit hochmodernen Methoden und Technologien ausgebaut und mit spezialisiertem Personal ausgestattet wird.
In der Industrie ist dieses Vorgehen ĂŒbrigens schon lange gelĂ€ufig - viele Unternehmen halten sich mit allgemeinen Produkten und Leistungen ĂŒber Wasser und finanzieren so den Einstieg in ein spezialisiertes, lohnenderes Feld, das ihnen den groĂen Durchbruch beschert. Damit dieser gelingt, darf jedoch die digitale Seite des Konzepts keinesfalls vernachlĂ€ssigt werden: Nur wenn Workflows von vornherein möglichst durchgehend digitalisiert werden, kann die Expansion in ein neues Feld langfristig profitabel werden.
Alleinstellungsmerkmale erfordern digitale Prozesse
Ist es im eigenen Hause nicht möglich, weitere Behandlungen anzubieten, besteht alternativ die Option, diese in Kooperation mit anderen Einrichtungen zu realisieren. So könnte beispielsweise ein Krankenhaus exklusiv mit spezialisierten Anbietern zusammenarbeiten, um seinen eigenen Patienten eine bevorzugte Behandlung bei Ăberweisung und Terminvergabe zu garantieren. Auf diese Weise wird ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen, das andere HĂ€user nicht bieten können und das neue Patienten anzieht.
Damit eine Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen funktioniert, sind KrankenhĂ€user jedoch unbedingt darauf angewiesen, dass diese digital optimal abgebildet wird. Beispielsweise mĂŒssen Anmelde- und Einweisungsprozesse und die ĂbergĂ€nge zu Anschlussheilbehandlungen (AHB) möglichst reibungslos gestaltet werden. Ferner gilt es, Prozesse und Schnittstellen zu schaffen, die den datenschutzkonformen Austausch behandlungsrelevanter Informationen zwischen Einrichtungen ermöglichen.
Digitalisierung als Voraussetzung fĂŒr zeitgemĂ€Ăe Gesundheitsleistungen
Es ist somit fĂŒr das Krankenhaus der Zukunft unverzichtbar, zusĂ€tzlich zur Grundversorgung mindestens ein profitables Alleinstellungsmerkmal aufzuweisen und dieses mit der notwendigen digitalen Infrastruktur zu unterstĂŒtzen. Einen ersten Grundriss dafĂŒr bietet das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG), das grundlegende Anforderungen vorgibt. Dabei stellen die Vorgaben des Gesetzgebers jedoch nur ein absolutes Minimum dar, das KrankenhĂ€user erfĂŒllen mĂŒssen, wenn sie ihre AblĂ€ufe digital abbilden. Wer die internen AblĂ€ufe wirklich erfolgreich digitalisieren und sich langfristig vor der Insolvenz retten will, muss mehr leisten.
So ist es dringend notwendig, bestehende und neue Prozesse durch modernste IT-Infrastruktur zu untermauern, um dafĂŒr zu sorgen, dass Personal und Material optimal eingesetzt werden können. Neben der UnterstĂŒtzung moderner Behandlungsverfahren durch die relevante Medizin-Informatik und Schnittstellen fĂŒr die Ăberweisung an Spezialisten sollten dabei auch die Grundprozesse berĂŒcksichtigt werden. Idealerweise sollten Prozesse, die nötig sind, um die Klinik am Laufen zu halten, mit so wenig Personal und Ressourcen wie möglich auskommen. Zum Beispiel lieĂe sich die Aufnahme weitestgehend automatisieren, indem der Patient die nötigen Informationen zu Hause selbst in einen Onlinefragebogen eintrĂ€gt - es wĂŒrden also weniger Mitarbeiter vor Ort benötigt werden, die Informationen bei der Aufnahme abfragen.
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