Irans PrĂ€sident verspricht RĂŒckkehr zur NormalitĂ€t
24.06.2025 - 20:49:36 | dpa.deIn einer Botschaft an die Nation sprach er vom "Ende eines zwölftĂ€gigen Krieges", der dem iranischen Volk von Israel aufgezwungen worden sei, und wĂŒrdigte den Widerstand seines Landes. "Ab heute werden die Regierung und die zustĂ€ndigen Institutionen mit dem Wiederaufbau beginnen und die NormalitĂ€t wiederherstellen."
Der "terroristische Angriff" habe sich ereignet, wĂ€hrend der Iran einen diplomatischen Dialog mit den USA gesucht und sich bemĂŒht habe, MissverstĂ€ndnisse auszurĂ€umen, so Peseschkian. Die Feinde hĂ€tten wĂ€hrend der Verhandlungen einen Angriff gestartet - "ein Verrat, den die Geschichte nicht vergessen wird."
Am Dienstag hatte US-PrĂ€sident Donald Trump ĂŒberraschend eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran angekĂŒndigt, die beide LĂ€nder bestĂ€tigten. Israel sieht seine Kriegsziele mit Blick auf das iranische Atomprogramm als erfĂŒllt an und die FĂŒhrung in Teheran kann sich mit der Waffenruhe an der Macht halten.
Peseschkian erklÀrt Bereitschaft zu neuen Verhandlungen
In einem TelefongesprÀch mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman sagte Peseschkian nach Angaben des PrÀsidialamts, der Iran sei bereit, die Angelegenheiten zwischen dem Iran und den USA auf der Grundlage internationaler Rahmenbedingungen zu regeln - damit ist eine erneute Aufnahme von Atomverhandlungen gemeint.
Dabei begrĂŒĂe Teheran die UnterstĂŒtzung befreundeter Staaten. Zuletzt hatte der Oman bei den AtomgesprĂ€chen zwischen dem Iran und den USA vermittelt, aber auch das Golfemirat Katar hatte auf Wunsch der USA etwa eine Rolle bei der Vermittlung der Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran gespielt.
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