AufrÀumarbeiten nach Flutkatastrophe in Spanien gehen weiter
31.10.2024 - 07:02:07Eine erste Phase sei bereits abgeschlossen worden, sagte der Regierungschef der am meisten betroffenen Region Valencia, Carlos MazĂłn, in der Nacht zum Donnerstag. Nach etwa 70 EinsĂ€tzen aus der Luft seien augenscheinlich alle Menschen gerettet worden, die sich auf HausdĂ€cher geflĂŒchtet hatten.
Die EinsatzkrÀfte hÀtten inzwischen auch alle betroffenen Ortschaften erreichen können. Auch die Suche nach Vermissten wird fortgesetzt. Im Laufe des Morgens wird Spaniens MinisterprÀsident Pedro Sånchez in Valencia erwartet.
MazĂłn wies zugleich Kritik zurĂŒck, die Bevölkerung sei zu spĂ€t vor den Wassermassen gewarnt worden. Erste Warnungen seien bereits am Sonntag ausgesprochen worden. Die Verantwortlichen hĂ€tten sich strikt an die Protokolle des Zivilschutzes gehalten.
Bei extrem starkem Niederschlag - mancherorts fiel innerhalb von einem Tag so viel Regen wie sonst in einem Jahr - waren am Dienstag immer mehr FlĂŒsse ĂŒber die Ufer getreten. Der Wetterdienst Aemet sprach von einem "historischen Unwetter", dem schlimmsten solcher Art in diesem Jahrhundert in der bei Urlaubern beliebten Region Valencia.

