Djir-Sarai, Racheaktionen

Racheaktionen aus Iran sehr wahrscheinlich

25.07.2024 - 06:00:06 | dpa.de

Nach dem Verbot des Islamischen Zentrums Hamburg (IZH) hat FDP-GeneralsekretÀr Bijan Djir-Sarai Sorge vor Racheaktionen von iranischer Seite.

"Die Ereignisse werden in Teheran sehr sorgfĂ€ltig geprĂŒft und beobachtet", sagte er am Mittwoch in den ARD-"Tagesthemen". Das Regime sei schon in der Vergangenheit sowohl in als auch außerhalb Europas sehr aktiv gewesen, wenn es darum gegangen sei, vor allem politische Gegner mundtot zu machen oder zu bedrohen. Deshalb halte er es fĂŒr sehr wahrscheinlich, "dass auch hier AktivitĂ€ten dieser Art geprĂŒft werden und auch hinterher vollzogen werden", so Djir-Sarai.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hatte zuvor den bundesweit aktiven islamistischen Verein verboten, den der Verfassungsschutz fĂŒr ein "bedeutendes Propagandazentrum Irans in Europa" hĂ€lt. Am Mittwochmorgen rĂŒckten Hunderte Polizisten aus, um die VerbotsverfĂŒgung gegen das IZH und fĂŒnf Teilorganisationen zu vollziehen. Die Razzia richtete sich laut Bundesinnenministerium gegen Konten und GebĂ€ude in insgesamt acht BundeslĂ€ndern.

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
wirtschaft | 65494777 |