Deutschland ĂŒber Nato an Seekabel-Ermittlungen beteiligt
27.01.2025 - 13:16:01Er verwies in Berlin vor Journalisten auf die Nato-Operation "Baltic Sentry" (deutsch: Ostsee-Wachposten) mit deutscher Beteiligung. Diese leiste einen Beitrag zur KlĂ€rung des Sachverhalts, sagte er. "Der Vorfall zeigt erneut, wie verwundbar die kritische Unterwasserinfrastruktur ist." Die Erhöhung der PrĂ€senz in der Ostsee im Rahmen der Nato und der bessere Schutz kritischer Unterwasserinfrastruktur seien fĂŒr die Bundesregierung von zentraler Bedeutung.
AuĂenamtssprecher: Hybride Bedrohungen werden zunehmen
Ein Sprecher des AuswĂ€rtigen Amts sagte, es sei das Wesen hybrider Bedrohungen, dass man auch hier wieder nicht genau wisse, was vorgefallen sei. Deutschland habe fĂŒr das Treffen der EU-AuĂenminister an diesem Montag in BrĂŒssel, bei dem ĂŒber das Thema beraten werden sollte, konkrete VorschlĂ€ge gemacht. Er nannte etwa eine engere Koordinierung zwischen EU und Nato und einen besseren Informationsfluss. "Wir mĂŒssen uns gewahr sein, dass diese hybriden Bedrohungen nur noch zunehmen werden."
Zwischen Schweden und Lettland war am Wochenende ein Seekabel beschĂ€digt worden. Es laufen Ermittlungen wegen möglicher Sabotage. Schon in den vergangenen Wochen hatten mutmaĂliche Sabotageakte durch die sogenannte russische Schattenflotte an Kabeln und Leitungen in der Ostsee immer wieder fĂŒr Aufsehen gesorgt. Die SchĂ€den sollen dabei jeweils vorsĂ€tzlich von Schiffsankern verursacht worden sein.

