Irans, PrÀsident

Irans PrÀsident verurteilt Angriff in Syrien und droht mit Reaktion

02.04.2024 - 09:34:43

Nach der Tötung von zwei iranischen GenerĂ€len in Syrien hat Irans PrĂ€sident Ebrahim Raisi den mutmaßlich israelischen Luftangriff scharf verurteilt.

Er sprach in einer Mitteilung von einem "terroristischen Verbrechen" unter "grober Verletzung internationaler Vorschriften", wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna am Dienstag berichtete. "Dieses heimtĂŒckische Verbrechen wird nicht unbeantwortet bleiben", hieß es in der Mitteilung weiter.

Am Montag waren bei einem Luftangriff auf das iranische BotschaftsgelĂ€nde in der syrischen Hauptstadt Damaskus zwei BrigadegenerĂ€le und fĂŒnf weitere Mitglieder der mĂ€chtigen Revolutionsgarden (IRGC) getötet worden. Irans Außenministerium verurteilte die Attacke scharf und machte den Erzfeind Israel fĂŒr den Angriff verantwortlich.

Die Revolutionsgarden sind Irans Elitestreitmacht und gelten als deutlich schlagkrĂ€ftiger als die regulĂ€re Armee. GegrĂŒndet nach der Islamischen Revolution 1979 soll die Einheit einen Putsch verhindern und die Staatsideologie schĂŒtzen. Die IRGC sind mit den sogenannten Al-Kuds-Brigaden auch im Ausland tĂ€tig. Israel gilt als Erzfeind der iranischen StaatsfĂŒhrung. Seit Beginn des Gaza-Kriegs hat sich der Konflikt verschĂ€rft.

@ dpa.de