Siemens hÀlt an DiversitÀt im Unternehmen fest
31.03.2025 - 19:01:45"Ein Abbild der verschiedenen Kulturen, der verschiedenen Ansichten in unserer Belegschaft ist superwichtig", so Busch weiter. Er erklĂ€rte, dass Siemens an seinem DiversitĂ€tsprogramm auch dann festhalten wĂŒrde, wenn es politischen Gegenwind gĂ€be. "Wir zielen auf das gleiche Thema ab. Und wir glauben eben, dass eine Mischung aus unterschiedlichen Kulturen, HerkĂŒnften, auch Ausbildung, dass das ein gewinnendes System ist." Trotz möglicher wirtschaftspolitischer VerĂ€nderungen unter einem US-PrĂ€sidenten Donald Trump sieht er Siemens stabil aufgestellt. "Wir sind ein globales Unternehmen. Wir produzieren lokal fĂŒr lokal." Zölle seien jedoch problematisch. "Zölle treiben Inflation. Und die wiederum hemmt das Wachstum", so Busch. Zugleich kritisierte er erneut die BĂŒrokratie in Deutschland und Europa. "Wir regulieren, bevor wir innovieren. Man muss das ĂŒberdenken", forderte der Siemens-Chef. Ein konkretes Beispiel sei der europĂ€ische Data Act, der in der praktischen Anwendung "so kompliziert und auch widersprĂŒchlich" sei, dass er Innovation behindere. Im Hinblick auf eine mögliche neue Bundesregierung sprach sich Busch fĂŒr einen flexibleren Koalitionsvertrag aus. "Vielleicht setzt man den Rahmen - 100-Tage-Programm - und setzt schnell um und nimmt dann die nĂ€chsten Themen", schlug er vor. Entscheidend sei, dass schnelle Umsetzungen fĂŒr positive Stimmung sorgten. Auch zum Thema KĂŒnstliche Intelligenz Ă€uĂerte sich Busch optimistisch. "Wir können KĂŒnstliche Intelligenz wirklich in die Industrie bringen - sie sozusagen hĂ€rten fĂŒr Anwendungen", sagte er. Europa habe in diesem Bereich groĂes Potenzial - entscheidend sei jedoch die Umsetzung. "Man muss es eben nur machen. Und sehr, sehr schnell nur machen."


