Ukraine-Hilfe, Nato-GeneralsekretÀr

Ukraine-Hilfe: Nato-GeneralsekretĂ€r wirbt fĂŒr stĂ€rkere BĂŒndnisrolle

03.04.2024 - 11:45:35 | dpa.de

Nato-GeneralsekretĂ€r Jens Stoltenberg hat zum Auftakt eines Außenministertreffens der BĂŒndnisstaaten fĂŒr eine deutlich stĂ€rkere Rolle der MilitĂ€rallianz bei der UnterstĂŒtzung der Ukraine geworben.

Es gehe darum zu diskutieren, wie die Nato mehr Verantwortung fĂŒr die Koordinierung von Waffenlieferungen und AusbildungsaktivitĂ€ten ĂŒbernehmen könnte, sagte Stoltenberg am Mittwoch in BrĂŒssel. Zudem brauche es mehrjĂ€hrige Finanzzusagen, um die UnterstĂŒtzung aufrechtzuerhalten.

"Jede Verzögerung bei der Bereitstellung von UnterstĂŒtzung hat derzeit Konsequenzen auf dem Schlachtfeld", erklĂ€rte Stoltenberg mit Blick auf die jĂŒngsten großen Angriffe Russlands. Es gehe deswegen darum, eine neue Dynamik zu schaffen und mehr auf feste mehrjĂ€hrige Nato-Zusagen als auf freiwillige BeitrĂ€ge zu setzen. "Wir mĂŒssen der Ukraine auf lange Sicht zuverlĂ€ssige und vorhersehbare Sicherheitshilfe gewĂ€hrleisten", sagte Stoltenberg.

Zu Details seiner PlĂ€ne wollte sich Stoltenberg am Mittwoch zunĂ€chst nicht öffentlich Ă€ußern. Nach Angaben von Diplomaten hat er konkret vorgeschlagen, der Ukraine fĂŒr die kommenden fĂŒnf Jahre militĂ€rische UnterstĂŒtzung im Wert von 100 Milliarden Euro zuzusagen. EndgĂŒltige Entscheidungen sollen beim BĂŒndnisgipfel im Juli in Washington getroffen werden. Damit die PlĂ€ne umgesetzt werden können, braucht es einen Konsens unter den Mitgliedstaaten.

Um die Koordination von Waffenlieferungen fĂŒr die Ukraine kĂŒmmern sich derzeit federfĂŒhrend die USA. Sie organisieren dazu regelmĂ€ĂŸig Treffen auf ihrem LuftwaffenstĂŒtzpunkt im rheinland-pfĂ€lzischen Ramstein oder zum Beispiel in BrĂŒssel. In der Nato gibt es allerdings die Sorge, dass die USA ihr Engagement fĂŒr die Ukraine stark reduzieren oder sogar einstellen könnten, wenn im November der Republikaner Donald Trump die PrĂ€sidentenwahl gewinnen sollte.

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