Netzstabilität, Kleine

Netzstabilität: Kleine Anlagen unter 100 kW müssen Tests bestehen

27.06.2026 - 23:29:50 | boerse-global.de

Seit Januar 2026 müssen auch Anlagen unter 100 kW ihre Steuerbarkeit nachweisen. Die Kisterscloud-Plattform automatisiert die geforderten Tests und Reporting-Prozesse.

Kisterscloud digitalisiert Steuerbarkeitstests für kleine Anlagen
Netzstabilität - Ein futuristischer Kontrollraum mit holografischen Displays, die Energienetzdaten und digitale Dashboards zur Verwaltung von Energieanlagen anzeigen. 27.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die Regelung ist Teil des Redispatch 2.0 und soll die Netzstabilität verbessern.

Digitale Plattform als Lösung

Die Kisterscloud-Plattform übernimmt die Verwaltung dieser Tests. Sie digitalisiert den gesamten Prozess – von der Testplanung bis zum abschließenden Reporting. Das gilt sowohl für Anlagen im Redispatch 2.0 als auch für solche, die sich nach § 12a EnWG qualifizieren.

Die Automatisierung soll den administrativen Aufwand senken. Gerade Unternehmen mit vielen dezentralen Anlagen profitieren davon. Sie müssen ihre Einheiten revisionssicher nachweisen – und das effizient.

Wer ist betroffen?

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Seit Januar 2026 müssen auch Anlagen unter 100 kW Steuerbarkeitstests bestehen. Die digitale Plattform von Kisterscloud automatisiert den gesamten Prozess – von der Planung bis zum Reporting. So sparen Sie Zeit und vermeiden Fehler. Kostenlose Anleitung anfordern

Die Ausweitung der Prüfpflichten trifft vor allem Betreiber kleinerer Anlagen. Bisher lag die Grenze höher. Jetzt müssen auch Einheiten unter 100 Kilowatt zeigen, dass sie zuverlässig steuerbar sind.

Die Plattform bietet dafür strukturierte Abläufe. Betreiber können die Tests planen, durchführen und dokumentieren – ohne manuelle Fehlerquellen.

Streit um die Netzkosten

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Parallel zur technischen Umsetzung tobt eine Debatte über die Finanzierung. Der Bundesverband der Energie-Abnehmer (VEA) fordert eine Beteiligung der Einspeiser nach dem Verursacherprinzip. Allerdings warnt der Verband vor einer unverhältnismäßigen Umverteilung in die allgemeinen Strompreise.

Kritik gibt es auch an der Bundesnetzagentur. Der VEA wirft der Behörde vor, sich zu stark auf die Hochspannungsebenen zu konzentrieren. Die größten Engpässe zeigten sich jedoch im Mittelspannungsbereich. Diese Verteilnetzprobleme müssten bei der Kostenverteilung stärker berücksichtigt werden, so der Verband.

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