DB, EVG

Bahn und EVG wollen ab Montag fĂŒnf Tage lang verhandeln

09.06.2023 - 12:11:23

Noch steht eine Einigung aus. Die bisher letzte Verhandlungsrunde hat drei Tage gedauert. Vom Ablauf der GesprÀche in der kommenden Woche hÀngt letztlich auch ab, ob es zu neuen Warnstreiks kommt.

Im laufenden Tarifkonflikt haben sich die Deutsche Bahn (DB) und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) auf eine besonders lange Verhandlungsrunde verstĂ€ndigt. Die Vertreter beider Seiten wollen ab Montag, 14.00 Uhr, bis einschließlich Freitag ĂŒber mögliche Tariferhöhungen fĂŒr gut 180.000 BeschĂ€ftigte diskutieren. Das teilte die Bahn am Freitag mit. Die bisher letzte Verhandlungsrunde hatte drei Tage gedauert. Vom Ablauf der GesprĂ€che in der kommenden Woche hĂ€ngt letztlich auch ab, ob es in KĂŒrze zu neuen Warnstreiks bei der Bahn kommen wird.

Die EVG verhandelt seit Ende Februar mit der DB und Dutzenden weiteren Eisenbahn-Unternehmen ĂŒber höhere Löhne und GehĂ€lter fĂŒr insgesamt rund 230.000 BeschĂ€ftigte. Die Gewerkschaft fordert von den Arbeitgebern einen Festbetrag von mindestens 650 Euro pro Monat mehr oder zwölf Prozent bei den oberen Lohngruppen.

Die Bahn hatte bei Verhandlungen Ende Mai zwölf Prozent in Stufen bei den unteren Lohngruppen in Aussicht gestellt. Insgesamt zehn Prozent mehr sollen die mittleren Gruppen bekommen und acht Prozent die oberen. Die erste Erhöhungsstufe soll demnach noch dieses Jahr kommen. Hinzu kommt im DB-Angebot eine ebenfalls InflationsausgleichsprÀmie in Stufen von insgesamt 2850 Euro, die steuer- und abgabenfrei gezahlt wÀre. Bei der Laufzeit sieht die DB 24 Monate vor - und damit doppelt so viel wie die EVG.

@ dpa.de