E-Rechnungen, Empfang

Viele Unternehmen können noch keine E-Rechnungen empfangen

03.12.2024 - 11:04:48

Obwohl der Empfang von E-Rechnungen im GeschÀftsverkehr zwischen Unternehmen ab 2025 Pflicht wird, kann bisher weniger als die HÀlfte der Firmen in Deutschland (45 Prozent) Rechnungen in diesem speziellen Format empfangen.

Das ist das Ergebnis einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom. Demnach empfangen nahezu alle Unternehmen Rechnungen per E-Mail (96 Prozent). Fast ebenso viele stellen ihren GeschÀftspartnern frei, ihnen Rechnungen per Briefpost zuzusenden (93 Prozent).

Bei sieben Prozent der Unternehmen erfolgt ein manueller Upload durch die GeschĂ€ftspartner in einem Portal. 58 Prozent der Unternehmen geben an, ihre GeschĂ€ftsprozesse in Buchhaltung, Finanzen und Controlling weitestgehend oder vollstĂ€ndig digitalisiert zu haben. Rund die HĂ€lfte der Unternehmen (55 Prozent) nutzt die E-Rechnung bereits bei ausgehenden Rechnungen - ein knappes Drittel hĂ€ufig (30 Prozent), ein Viertel nur in EinzelfĂ€llen (25 Prozent). Viel verbreiteter ist dagegen der Rechnungsversand per E-Mail, beispielsweise in Form von PDF-Dateien, den praktisch alle Unternehmen nutzen (99 Prozent). Mehr als die HĂ€lfte greift noch auf Briefpost zurĂŒck (59 Prozent) - 13 Prozent der Unternehmen tun dies oft, 46 Prozent in EinzelfĂ€llen. Hinsichtlich der spezifischen Formate fĂŒr den Empfang von E-Rechnungen zeigen sich EDI-Formate als klar vorherrschend: Knapp drei Viertel der Unternehmen nutzen diese (71 Prozent). Etwa ein Viertel greift stattdessen auf das Format "ZUGFeRD" bzw. Factur-X zurĂŒck (27 Prozent), das ein menschenlesbares Ansichts-PDF mit maschinell verarbeiteten Daten kombiniert. Nur eins von zwanzig Unternehmen nutzt das rein strukturierte, XML-basierte Format X-Rechnung (5 Prozent). FĂŒr die Erhebung befragte Bitkom Research von der 16. bis zur 23. Kalenderwoche telefonisch 1.103 Unternehmen ab 20 BeschĂ€ftigten in Deutschland.

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