Viele Unternehmen können noch keine E-Rechnungen empfangen
03.12.2024 - 11:04:48Bei sieben Prozent der Unternehmen erfolgt ein manueller Upload durch die GeschĂ€ftspartner in einem Portal. 58 Prozent der Unternehmen geben an, ihre GeschĂ€ftsprozesse in Buchhaltung, Finanzen und Controlling weitestgehend oder vollstĂ€ndig digitalisiert zu haben. Rund die HĂ€lfte der Unternehmen (55 Prozent) nutzt die E-Rechnung bereits bei ausgehenden Rechnungen - ein knappes Drittel hĂ€ufig (30 Prozent), ein Viertel nur in EinzelfĂ€llen (25 Prozent). Viel verbreiteter ist dagegen der Rechnungsversand per E-Mail, beispielsweise in Form von PDF-Dateien, den praktisch alle Unternehmen nutzen (99 Prozent). Mehr als die HĂ€lfte greift noch auf Briefpost zurĂŒck (59 Prozent) - 13 Prozent der Unternehmen tun dies oft, 46 Prozent in EinzelfĂ€llen. Hinsichtlich der spezifischen Formate fĂŒr den Empfang von E-Rechnungen zeigen sich EDI-Formate als klar vorherrschend: Knapp drei Viertel der Unternehmen nutzen diese (71 Prozent). Etwa ein Viertel greift stattdessen auf das Format "ZUGFeRD" bzw. Factur-X zurĂŒck (27 Prozent), das ein menschenlesbares Ansichts-PDF mit maschinell verarbeiteten Daten kombiniert. Nur eins von zwanzig Unternehmen nutzt das rein strukturierte, XML-basierte Format X-Rechnung (5 Prozent). FĂŒr die Erhebung befragte Bitkom Research von der 16. bis zur 23. Kalenderwoche telefonisch 1.103 Unternehmen ab 20 BeschĂ€ftigten in Deutschland.


