Warum Deutschlands MittelstÀndler ihre Start-up-Strategie Àndern: Experte verrÀt, was andere Start-ups daraus lernen können
22.04.2024 - 11:07:20"Die Entscheidung groĂer MittelstĂ€ndler, ihre Start-up-Abteilungen zu schlieĂen, spiegelt eine harte RealitĂ€t wider: Nicht jede Innovation zahlt sich aus. Doch gerade hier liegt eine Chance fĂŒr Start-ups - mit einer durchdachten Strategie können sie aus der Masse hervorstechen", erklĂ€rt Maximilian Karpf. Er hat als Berater bereits ĂŒber 200 Start-ups und KMU erfolgreich auf Wachstumskurs gebracht und verrĂ€t nachfolgend, was andere Start-ups von den MittelstĂ€ndlern lernen können.
Die Investition in Start-ups - eine bewÀhrte Praxis von MittelstÀndlern
Die ursprĂŒngliche Motivation mittelstĂ€ndischer Unternehmen, Start-ups auszugrĂŒnden, lag in der Absicht, innovative Ideen mit Hilfe externer Kapitalquellen effektiver voranzutreiben. Die Start-ups funktionierten als unabhĂ€ngige Einheiten, die innerhalb der Mutterkonzerne entwickelte Konzepte aufgriffen. Der groĂe Vorteil bestand vor allem in jungen und agilen Teams, die Projekte schneller vorantreiben konnten. Diese Strategie erlaubte es den Unternehmen, auf VerĂ€nderungen am Markt zĂŒgig zu reagieren und innovative Lösungen anzubieten, ohne die bĂŒrokratischen HĂŒrden, die oftmals mit groĂen Unternehmensstrukturen verbunden sind. Auch ermöglichte dieser Weg es mittelstĂ€ndischen Betrieben, die Risiken, die mit der Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen einhergehen, zu reduzieren.
Geringere Investitionsbereitschaft in Start-ups
In der jĂŒngeren Vergangenheit jedoch schrauben immer mehr mittelstĂ€ndische Unternehmen ihre Innovations- und Entwicklungskosten zurĂŒck. Diese Entwicklung könnte mehrere Ursachen haben, unter anderem wirtschaftliche Unsicherheiten, eine Neubewertung des Risiko-Nutzen-VerhĂ€ltnisses von Start-up-Investitionen oder eine Verschiebung in den strategischen PrioritĂ€ten hin zu einer Festigung bestehender GeschĂ€ftsbereiche.
Trotz des generellen RĂŒckgangs bei den Investitionen in Start-ups gibt es ermutigende Beispiele, die beweisen, dass mittelstĂ€ndische Unternehmen durchaus bereit sind, in Start-ups zu investieren. Ein Beispiel ist hierbei der Farbhersteller Farb Fox: Er stand vor der Herausforderung, eine Vertriebsstrategie zu entwickeln, die es ermöglicht, ihre Produkte nicht nur an groĂe Abnehmer, sondern auch direkt an Endverbraucher zu verkaufen. Die Lösung entwickelte ein Start-up in Form eines eigenen Online-Shop-Systems. Angesichts des Erfolgs dieses Ansatzes entschied das Mutterunternehmen, die Förderung von Start-ups fortzusetzen, allerdings mit dem Fokus auf solche, deren Produkte oder Dienstleistungen eine direkte Erweiterung der bestehenden Wertschöpfungskette darstellen. Damit wandte man sich von der bisherigen Praxis ab, extern entwickelte Start-ups zu integrieren.
Wie Start-ups dennoch mit mittelstÀndischen Betrieben zusammenarbeiten können
Die Lehren aus diesem Szenario sind klar und aufschlussreich. FĂŒr Start-ups, die eine Zusammenarbeit mit gröĂeren Unternehmen anstreben, besteht der erste Schritt darin, den potenziellen Partner genau zu analysieren und gezielt nach LĂŒcken in dessen Wertschöpfungskette zu suchen. Dieser Ansatz kann nicht nur eine fruchtbare Zusammenarbeit begrĂŒnden, sondern auch eine solide Grundlage fĂŒr die eigene Positionierung als unverzichtbarer Teil des Unternehmensnetzwerks schaffen.
Eine alternative Strategie könnte darin bestehen, einen sogenannten "schnellen Exit" anzustreben, indem man die eigene GeschĂ€ftsidee oder das Start-up direkt an das interessierte Unternehmen verkauft. Beide Wege bieten vielversprechende Perspektiven fĂŒr Start-ups, die nach nachhaltigem Wachstum und Erfolg suchen. Gleichzeitig erfordern die Wege der Start-ups ein tiefes VerstĂ€ndnis des Marktes, eine klare Vision ihrer eigenen Rolle und Werte sowie die FĂ€higkeit, potenzielle Synergien effektiv zu kommunizieren.
Ăber Maximilian Karpf:
Maximilian Karpf ist der GeschĂ€ftsfĂŒhrer von FM Sales. Gemeinsam mit seinem Team berĂ€t er Start-ups sowie kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen (KMU) zu Marketing-, Vertriebs- und Personalprozessen. Von der Entwicklung einzigartiger Strategien, die ein Unternehmen von der Konkurrenz abheben, ĂŒber die Suche nach passenden A-Playern fĂŒr das Business bis hin zu qualitativ hochwertigen Leads - das Experten-Team von FM Sales bringt Unternehmen auf Wachstumskurs. Wichtig ist ihnen dabei, keine "One-Fits-All-Antworten" zu liefern, sondern eine einzigartige Lösung. Denn nur auf diese Weise können sich Start-ups und KMU langfristig am Markt halten und zuverlĂ€ssig wachsen. Mehr Informationen unter: https://fm-sales.de/
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