Ein aufgerÀumter Chart macht Indikatoren verstÀndlicher
Veröffentlicht am: 25.10.2026 um 10:35 Uhr | trading-house.net, AD HOC NEWSWeniger Linien, mehr Orientierung
- Drei ausgewÀhlte Werkzeuge können Trend, Momentum und MarktaktivitÀt getrennt sichtbar machen.
- Ein gleitender Durchschnitt glÀttet den Kurs, der RSI misst BewegungsstÀrke und das Volumen ergÀnzt die Einordnung.
- Parameter sollten zum Zeitfenster passen und im Demokonto nachvollziehbar geprĂŒft werden.
- Die kostenlose Plattformeinweisung erfolgt 1:1 vor Ort in Berlin oder per Videochat und dauert etwa eine Stunde.
Drei zusĂ€tzliche Zeilen im Chart wirken zunĂ€chst ĂŒberschaubar, können aber schon nach wenigen Klicks die Kursbewegung verdecken. Eine Handelsplattform wird dadurch nicht automatisch aussagekrĂ€ftiger, denn jeder Indikator stellt nur eine bestimmte Frage an vergangene Kurs- oder Volumendaten. Dieser Ratgeber zeigt Einsteigern, wie sich gleitender Durchschnitt, RSI und Volumen geordnet einrichten lassen und warum höchstens zwei zugleich oft mehr Ăbersicht schaffen.
Erst die Aufgabe, dann der Indikator
Vor dem Ăffnen der Indikatorauswahl sollte feststehen, welche Information fehlt. Ein gleitender Durchschnitt glĂ€ttet die Kurse ĂŒber eine festgelegte Zahl von Perioden und kann damit die grobe Trendrichtung sichtbar machen. Der RSI, der Relative Strength Index, bewegt sich zwischen 0 und 100 und beschreibt die StĂ€rke jĂŒngster Auf- und AbwĂ€rtsbewegungen. Das Volumen zeigt, wie viel AktivitĂ€t hinter einer Kursbewegung steht.
Diese drei Werkzeuge erfĂŒllen unterschiedliche Aufgaben, sind aber nicht automatisch ein Handelssignal. Ein RSI oberhalb von 70 gilt hĂ€ufig als ĂŒberkauft und ein Wert unter 30 als ĂŒberverkauft; daraus folgt weder zwingend ein Verkauf noch ein Kauf. Wer den Chart bewusst schlicht hĂ€lt, kann die Kursstruktur, UnterstĂŒtzungen und WiderstĂ€nde weiter erkennen, statt widersprĂŒchliche Anzeigen nebeneinander zu sammeln.
Parameter lesbar einstellen
Beim HinzufĂŒgen erscheint meist ein Eingabefeld fĂŒr die PeriodenlĂ€nge. Beim einfachen gleitenden Durchschnitt werden die Schlusskurse der gewĂ€hlten Anzahl von Kerzen addiert und durch diese Anzahl geteilt. Eine kurze LĂ€nge reagiert schneller, eine lange LĂ€nge glĂ€ttet stĂ€rker. FĂŒr den Einstieg ist nicht die Suche nach einer perfekten Zahl entscheidend, sondern das VerstĂ€ndnis dafĂŒr, dass eine Ănderung des Zeitraums auch die Reaktion der Linie verĂ€ndert.
Beim RSI wird hÀufig eine LÀnge von 14 Perioden als Ausgangspunkt verwendet. Die Werte 30 und 70 sind Orientierungslinien, keine Befehle. Das Volumen braucht meist keine komplizierte Anpassung, sollte aber zur Kerzeneinteilung passen. Ein Tageschart und ein sehr kurzer Intraday-Chart beantworten unterschiedliche Fragen. Deshalb gehört zur Einrichtung auch die Kontrolle von Zeitfenster, Datenbereich, Farbe, Skalierung und der Position im separaten Anzeigefeld.
Eine praktische Begrenzung lautet: höchstens zwei Indikatoren gleichzeitig im sichtbaren Chart; das Volumen kann dabei als einfache Balkendarstellung hinzukommen, wenn es fĂŒr die Fragestellung benötigt wird. Alternativ bleibt ein Werkzeug ausgeblendet und wird nur zur PrĂŒfung eingeblendet. CFDs, Futures, Forex und Kryptowerte sind risikoreich, weshalb Risikobegrenzung und das nachvollziehbare Ăben im Demokonto zum Lerninhalt gehören.
Der aufgerÀumte Testlauf
Nach dem Einrichten sollte ein Einsteiger zunĂ€chst prĂŒfen, ob jede Anzeige eine konkrete Entscheidung vorbereitet: Der gleitende Durchschnitt beschreibt den Trendfilter, der RSI die BewegungsstĂ€rke und das Volumen die MarktaktivitĂ€t. Wenn zwei Anzeigen dieselbe Frage beantworten, kann eine davon entfernt werden. Ein sinnvoller Test besteht darin, einzelne Werkzeuge nacheinander ein- und auszublenden und die eigene Beobachtung schriftlich festzuhalten, ohne daraus unmittelbar eine Order abzuleiten.
Auch die Bedienung gehört dazu. Ein versehentlich geĂ€nderter Zeitraum, eine kaum sichtbare Linie oder die falsche Skalierung kann den Eindruck einer neuen Marktlage erzeugen. Vor einer Order sollten daher Instrument, Zeitfenster, Kontoauswahl, StĂŒckzahl, Ordertyp und Stop-Loss getrennt geprĂŒft werden. Alarme und Watchlist helfen bei der Vorbereitung, ersetzen aber keine Entscheidung und keine Kontrolle der Ordermaske.
Indikatoren gemeinsam einrichten
Genau an diesem Punkt setzt die kostenlose Plattformeinweisung der trading-house.net AG fĂŒr Kunden an. Im persönlichen 1:1-Coaching zur Handelssoftware der eigenen Wahl können die Experten der trading-house.net AG gemeinsam mit dem Kunden einen gleitenden Durchschnitt, den RSI oder das Volumen hinzufĂŒgen, Parameter erklĂ€ren und festlegen, wann ein Werkzeug sichtbar bleiben soll. Die Einrichtung kann an konkreten Beispielen nachvollzogen werden, wĂ€hrend Fragen zur Navigation, zu Chartansichten, Alarmen und dem Demokonto direkt an der eigenen Arbeitsweise geklĂ€rt werden.
Die EinfĂŒhrung umfasst fĂŒnf Inhaltsblöcke: Installation und Einrichtung, Grundfunktionen und Navigation, Ordertypen und Handelsstrategien in der Software, praxisnahe Anwendung an Beispielen sowie Fragen und individuelle Anpassungen. Das Coaching ist kostenlos, dauert etwa eine Stunde und findet wahlweise vor Ort im Schulungsraum der trading-house.net AG in der Lietzenburger StraĂe 107, 10707 Berlin, oder als 1:1-Webinar per Videochat statt. Inhalte, Tempo und Beispiele werden individuell auf den Wissensstand, die Handelssoftware und die offenen Fragen abgestimmt. Die Anfrage erfolgt ĂŒber das Formular auf der kostenlosen Plattformeinweisung oder telefonisch unter +49 30 5900 9110; der Termin wird kurzfristig individuell vereinbart.
Ăbersicht bleibt eine eigene Aufgabe
FĂŒr Einsteiger ist die reduzierte Kombination aus gleitendem Durchschnitt, RSI und bei Bedarf Volumen ein nachvollziehbarer Startpunkt, solange jedes Werkzeug eine klar benannte Aufgabe besitzt. Eine persönliche Einweisung ist besonders sinnvoll, wenn die Einstellungen der eigenen Handelssoftware unklar sind oder ein Wechsel der Arbeitsweise ansteht. Sie ersetzt weder das eigene Ăben im Demokonto noch Risikomanagement und Handelsentscheidungen; nach dem Coaching muss der Ablauf selbststĂ€ndig und ohne Zeitdruck kontrolliert werden.
Persönliche Plattformeinweisung fĂŒr klare Chart-Einstellungen anfragen
Hinweis: Die Plattformeinweisung ist ein kostenloser Service der trading-house.net AG fĂŒr ihre Kunden. AD HOC NEWS ist eine Tochtergesellschaft des trading-house.net Konzerns. Dieser Beitrag dient der Information und Bildung, ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten. Der Handel mit Hebelprodukten, CFDs und Kryptowerten ist mit hohen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Kapitals fĂŒhren.
