Slippage und Teilausführungen werden in der Handelssoftware sichtbar
Veröffentlicht am: 29.10.2026 um 10:35 Uhr | trading-house.net, AD HOC NEWSWenn Orders nicht glatt durchlaufen
- Slippage bezeichnet die Abweichung zwischen erwartetem und tatsächlichem Ausführungskurs.
- Bei einer Teilausführung werden Menge, Restorder und Durchschnittskurs getrennt geprüft.
- Ein Journal erfasst Referenzkurs, Ordertyp, Ausführungen, Ursachen und offene Restmengen.
- Die kostenlose 1:1-Einweisung dauert etwa eine Stunde und findet vor Ort in Berlin oder per Videochat statt.
100 Einheiten stehen in der Ordermaske, doch nach dem Klick erscheinen zunächst nur 60 als ausgeführt. Eine Handelsplattform zeigt in diesem Moment nicht einfach einen Fehler, sondern den tatsächlichen Stand der Ausführung. Dieses Erklärstück ordnet Slippage und Teilausführungen für Einsteiger ein und zeigt, welche Angaben danach ins Journal gehören.
Der Kurs im Bildschirm ist nicht fix
Slippage bezeichnet die Abweichung zwischen dem erwarteten Referenzkurs und dem tatsächlichen Ausführungskurs. Als Referenz kann der angezeigte Geld- oder Briefkurs, der Kurs bei der Orderaufgabe oder bei einer ausgelösten Stop-Order das Stop-Niveau dienen. Entscheidend ist, dass der Referenzpunkt vorab festgelegt wird, damit die Abweichung später nicht beliebig bewertet wird.
Bei einer Market-Order steht die möglichst schnelle Ausführung im Vordergrund, nicht ein bestimmter Preis. Zwischen dem Absenden und der Ausführung kann sich das verfügbare Angebot verändern. Schnelle Kursbewegungen, geringe Liquidität, größere Ordermengen oder technische Verzögerungen können dazu führen, dass eine Kauforder teurer oder eine Verkaufsorder günstiger ausgeführt wird als erwartet. Eine Limit-Order begrenzt dagegen den Preis, kann aber offen bleiben oder nur teilweise ausgeführt werden.
Teilausführung richtig einordnen
Eine Teilausführung bedeutet, dass nur ein Teil der gewünschten Menge zu den vorhandenen Bedingungen einen passenden Gegenpart gefunden hat. Die Software weist dann typischerweise eine ausgeführte Menge, eine offene Restmenge und einen Status wie teilweise ausgeführt aus. Die Restorder kann weiter aktiv bleiben, später ausgeführt, verändert oder storniert werden - abhängig von den eingestellten Ausführungsbedingungen.
Beispiel: Für 100 Einheiten werden zunächst 60 zu 50,00 Euro ausgeführt, während 40 offen bleiben. Füllen sich später weitere 40 zu 50,20 Euro, liegt der gewichtete Durchschnittskurs bei 50,08 Euro. Der erste angezeigte Kurs von 50,00 Euro beschreibt also nicht die gesamte Position. Nach jeder Teilfüllung sollten Orderübersicht, Positionsübersicht und offene Orders abgeglichen werden, bevor eine weitere Order erteilt wird.
CFDs, Futures, Forex und Kryptowerte sind risikoreich, weshalb Risikobegrenzung und das Üben im Demokonto auch bei der Beurteilung von Slippage und Teilausführungen dazugehören.
Das Journal trennt Plan und Ergebnis
Ein brauchbarer Eintrag beginnt mit dem geplanten Referenzkurs, dem Datum und der Uhrzeit, dem Instrument als Gattungsangabe, der Richtung, der Menge und dem Ordertyp. Danach folgen jede einzelne Ausführung mit Kurs und Menge, der daraus berechnete Durchschnittskurs sowie die noch offene Restmenge. Bei einer Verkaufsorder wird die Kursabweichung umgekehrt bewertet: Ein niedrigerer tatsächlicher Verkaufskurs als geplant ist eine ungünstige Abweichung.
Zusätzlich gehört in das Journal, ob die Order sofort, teilweise oder gar nicht ausgeführt wurde und ob die Ursache eher in einer schnellen Bewegung, geringer Liquidität, einer bewussten Limitierung oder einer Verzögerung lag. Auch die Frage, ob ein Stop-Loss bereits für die tatsächlich ausgeführte Menge gesetzt war, ist wichtig. So wird sichtbar, ob eine Abweichung ein einmaliger Ausführungseffekt war oder ob bestimmte Ordertypen, Zeitfenster oder Mengen regelmäßig zu offenen Resten führen.
Ausführung an der eigenen Software prüfen
Die kostenlose Plattformeinweisung der trading-house.net AG setzt genau an diesen Anzeigen an. Im Inhaltsblock zu Grundfunktionen und Navigation lässt sich gemeinsam prüfen, wo die Handelssoftware Orderstatus, Ausführungsmeldungen, Durchschnittskurs, offene Restmenge und Kontoübersicht darstellt. Im Block zu Ordertypen und Handelsstrategien in der Software wird geklärt, welche Unterschiede zwischen Market-, Limit- und Stop-Varianten bestehen und welche Ausführungsbedingungen die jeweilige Software anbietet.
Das persönliche 1:1-Coaching zur Handelssoftware der eigenen Wahl ist für Kunden der trading-house.net AG kostenlos und wird individuell auf Wissensstand, Fragen und Arbeitsweise abgestimmt. Die etwa einstündige Einführung kann vor Ort im Schulungsraum der trading-house.net AG in Berlin, Lietzenburger Straße 107, 10707 Berlin, oder als 1:1-Webinar per Videochat stattfinden. Im Unterschied zu einem festen Gruppenablauf stehen die eigene Oberfläche, konkrete Orderansichten und das eigene Tempo im Mittelpunkt. Weitere Bestandteile sind Installation und Einrichtung, praxisnahe Anwendung an konkreten Beispielen sowie Fragen und individuelle Anpassungen. Die kostenlose Plattformeinweisung der trading-house.net AG kann über das Formular auf der Seite oder telefonisch unter +49 30 5900 9110 angefragt werden; der Termin wird kurzfristig individuell vereinbart.
Nach dem Klick beginnt die Kontrolle
Für Einsteiger wird Slippage verständlich, wenn der angezeigte Kurs nicht mit dem Ausführungskurs verwechselt wird und eine Teilausführung nicht als vollständige Position gilt. Eine persönliche Einweisung ist besonders sinnvoll, wenn die Anzeige der eigenen Software unklar ist oder Orderstatus und Journal noch nicht zusammenpassen. Sie ersetzt weder das eigene Üben im Demokonto noch eine Handelsentscheidung und kein Risikomanagement; erst die anschließende Kontrolle macht aus einer einzelnen Ausführung eine belastbare Lernerfahrung.
Persönliche Plattformeinweisung zur Orderausführung anfragen
Hinweis: Die Plattformeinweisung ist ein kostenloser Service der trading-house.net AG für ihre Kunden. AD HOC NEWS ist eine Tochtergesellschaft des trading-house.net Konzerns. Dieser Beitrag dient der Information und Bildung, ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten. Der Handel mit Hebelprodukten, CFDs und Kryptowerten ist mit hohen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.
