TradingView, Chartsoftware

TradingView macht den Chart zum visuellen Trading-Journal

Veröffentlicht am: 22.10.2026 um 12:51 Uhr | trading-house.net, AD HOC NEWS
Drei gezielte Chartbilder, kurze Notizen und eine feste Wochenauswertung machen aus einzelnen Trades ein nachvollziehbares Lernprotokoll. TradingView unterstĂŒtzt diesen Ablauf, ein Abo kann bei trading-house kostenfrei verfĂŒgbar sein.

Das Chartbild wird zum Lernprotokoll

  • Screenshots halten fest, wie ein Setup vor dem Ergebnis tatsĂ€chlich aussah.
  • Notizen am Chart trennen Planung, AusfĂŒhrung und nachtrĂ€gliche Bewertung.
  • Eine Wochenauswertung sucht wiederkehrende Fehler statt einzelne Ergebnisse zu ĂŒberbewerten.
  • TradingView lĂ€sst sich kostenfrei testen und als Kunde kostenfrei erhalten.
TradingView, Chartsoftware, Charting, trading-house.net, Trading Journal, Screenshots, Wochenauswertung - Bild: THN

Drei Chartbilder können mehr festhalten als eine lange Erinnerung: die Ansicht vor dem Trade, die Entwicklung danach und eine kurze Bewertung. Dieser Ratgeber zeigt Einsteigern, wie aus dem Chart ein ĂŒbersichtliches Journal entsteht. TradingView verbindet dafĂŒr gespeicherte Ansichten, Zeichenwerkzeuge und Notizen mit einer spĂ€teren Auswertung.

Der Chart als GedÀchtnis

Eine Zahl fĂŒr Einstieg, Ausstieg und Ergebnis beschreibt noch nicht, was im entscheidenden Moment sichtbar war. Ein Screenshot bewahrt dagegen die Zeiteinheit, die Kursstruktur und die eingezeichneten UnterstĂŒtzungen, WiderstĂ€nde oder Trendlinien. Am besten entsteht das erste Bild vor der Order oder unmittelbar beim Einstieg, also bevor das spĂ€tere Ergebnis die Wahrnehmung verĂ€ndert.

FĂŒr den Anfang genĂŒgen drei Markierungen: geplanter Einstieg, Stop-Loss als Begrenzung des Verlusts und Zielbereich. ErgĂ€nzend kann eine kurze Notiz erklĂ€ren, welches Setup beobachtet wurde und welche Bedingung den Plan ungĂŒltig gemacht hĂ€tte. Ein zweites Bild nach dem Abschluss zeigt, ob die tatsĂ€chliche Entwicklung zum ursprĂŒnglichen Plan passte. Nicht die Menge der Linien zĂ€hlt, sondern eine gleichbleibende, lesbare Darstellung.

Notizen mit System fĂŒhren

TradingView bietet fĂŒr solche EintrĂ€ge die passenden Bausteine: Mit Zeichenwerkzeugen lassen sich Zonen, Pfeile und Text direkt am Chart platzieren. Verschiedene Charttypen und Zeiteinheiten helfen, den ĂŒbergeordneten Kontext von der AusfĂŒhrung zu trennen. Eine Watchlist bĂŒndelt beobachtete MĂ€rkte, wĂ€hrend mehrere Ansichten in einem Layout den Vergleich erleichtern können.

Ein einfacher Eintrag enthĂ€lt Datum und Zeiteinheit, das beobachtete Setup, den Grund fĂŒr die Entscheidung, die geplante Absicherung und eine Notiz zur eigenen AusfĂŒhrung. Nach dem Trade folgen zwei Fragen: Wurde die Regel eingehalten, und was wĂŒrde beim nĂ€chsten Mal anders dokumentiert? Alarme können an wichtige Zonen erinnern, ersetzen aber weder die PrĂŒfung des Charts noch die Entscheidung. Der Screener kann MĂ€rkte nach festgelegten Kriterien vorsortieren, wĂ€hrend Replay das nachtrĂ€gliche Üben historischer AblĂ€ufe ermöglicht. Ideen aus der Community sind dabei höchstens zusĂ€tzliche Information und keine Empfehlung.

CFDs, Futures, Forex und Kryptowerte sind risikoreich; Risikobegrenzung und ein Demokonto gehören deshalb in jeden Lernprozess.

Die Wochenauswertung ohne SelbsttÀuschung

Eine Wochenauswertung braucht kein kompliziertes Kennzahlensystem. Zuerst werden alle EintrĂ€ge betrachtet, nicht nur die positiven. Die Screenshots werden nach Setup, eingehaltenen Regeln und AusfĂŒhrungsfehlern geordnet. Danach helfen drei Fragen: Welche Chartstruktur wiederholte sich, welche Regel wurde mehrfach verletzt und an welcher Stelle wich die tatsĂ€chliche AusfĂŒhrung vom Plan ab?

Eine kurze Zusammenfassung kann aus drei SĂ€tzen bestehen: Was lief regelgerecht, welcher Fehler kam wiederholt vor und welche eine Verhaltensregel gilt fĂŒr die nĂ€chste Woche? Das verhindert, dass ein einzelner Ausgang die gesamte Methode neu definiert. Auch ein gutes Ergebnis verdient eine PrĂŒfung, wenn der Plan nur zufĂ€llig eingehalten wurde; ein negatives Ergebnis kann trotz sauberer AusfĂŒhrung zum Lernprozess gehören.

Mehr Platz fĂŒr das Journal

FĂŒr Einsteiger reicht die kostenfreie TradingView-Version, um Charts zu öffnen, Zeichnungen anzulegen, eine Watchlist zu pflegen und erste Notizen zu dokumentieren. Ein kostenpflichtiges Abo erweitert ĂŒblicherweise den Arbeitsraum: mehr Charts pro Layout, mehr gleichzeitig nutzbare Indikatoren, mehr Alarme und zusĂ€tzliche Zeiteinheiten. Das ist besonders nĂŒtzlich, wenn zu jedem Eintrag mehrere Perspektiven und feste Alarmbedingungen gespeichert werden sollen.

Kunden der trading-house.net AG können TradingView kostenfrei testen und ein TradingView-Abo ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum kostenfrei erhalten. Welches Abo kostenfrei bereitgestellt wird, erfĂ€hrt der Kunde vom Kundenberater. Der Zugang fĂŒhrt ĂŒber die TradingView-Angebotsseite bei trading-house oder telefonisch unter +49 30 5900 9110.

Vom Bild zur belastbaren Gewohnheit

Das kostenfreie Angebot passt zu Einsteigern, die ihre ersten Chartentscheidungen nicht nur im GedĂ€chtnis behalten, sondern sichtbar vergleichen möchten. Der Handel mit TradingView lĂ€uft ĂŒber ein Handelskonto bei einem Partner-Broker der trading-house.net AG. Ein Journal verbessert Übersicht und Arbeitsfluss, ersetzt aber keine Strategie, kein Risikomanagement und keine eigenstĂ€ndige Entscheidung; entscheidend bleiben vollstĂ€ndige EintrĂ€ge und eine regelmĂ€ĂŸige Auswertung.

TradingView kostenfrei testen und als Kunde kostenfrei erhalten

Hinweis: Das TradingView-Angebot ist ein Angebot der trading-house.net AG fĂŒr ihre Kunden; der Handel erfolgt ĂŒber ein Handelskonto bei einem Partner-Broker. TradingView ist ein eigenstĂ€ndiges Unternehmen. CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 56 Prozent und 82,08 Prozent der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit den Partner-Brokern der trading-house.net AG. AD HOC NEWS ist eine Tochtergesellschaft des trading-house.net Konzerns. Dieser Beitrag dient der Information und Bildung, ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten. Der Handel mit Hebelprodukten, CFDs und Kryptowerten ist mit hohen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Kapitals fĂŒhren.

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