Rente steigt um 4,24 Prozent: 21,5 Millionen Rentner profitieren
30.06.2026 - 01:30:44 | boerse-global.de
Ab 2030 wird die elektronische Rechnung im grenzüberschreitenden B2B-Handel verpflichtend – und einige Länder starten schon früher.
Das Reformpaket „VAT in the Digital Age“ (ViDA) soll den europäischen Handel transparenter machen und Bürokratie abbauen. Erste Mitgliedstaaten beginnen bereits 2025 und 2026 mit der schrittweisen Umsetzung.
Peppol, KSeF, Factur-X – die neuen Standards
Im Zentrum der technischen Umstellung stehen spezifische Formate wie Peppol, KSeF und Factur-X. Sie ermöglichen die automatisierte Verarbeitung von Rechnungsdaten zwischen verschiedenen IT-Systemen – ganz ohne manuelle Eingriffe.
Das ist mehr als eine bloße PDF per E-Mail. Die E-Rechnung erfordert strukturierte Datensätze, die Systeme direkt verarbeiten können. Wer seine internen Prozesse nicht rechtzeitig anpasst, könnte Probleme bekommen.
Die neuen gesetzlichen Anforderungen an die Rechnungsstellung verlangen von Unternehmern eine präzise Umsetzung technischer Vorgaben. Dieser kostenlose Spezial-Report erklärt die wichtigsten Neuerungen und bietet 17 konkrete Chancen für Ihren Betrieb. 17 versteckte Vorteile im Wachstumschancengesetz entdecken
In Österreich klärt die Wirtschaftskammer (WKO) im Juli 2026 in Informationsveranstaltungen über die Konsequenzen der Reform auf.
KI hilft bei Buchhaltung und Forderungen
Parallel zu den gesetzlichen Änderungen treiben Softwareanbieter die Automatisierung voran. Ende Juni 2026 starteten neue KI-gesteuerte Workflows für Tabellenkalkulationsprogramme. Diese Copilot-Funktionen sollen Freelancern helfen, Abrechnungsdaten effizienter zu verwalten.
Besonders spannend: Das Forderungsmanagement wird digitaler. Ein Fall aus Mai 2026 zeigt, wie eine Freelancerin mit der Anwendung Garfield AI eine Forderung von 7.000 Pfund vor einem britischen Gericht durchsetzte.
Neben der Automatisierung bleibt die rechtssichere Archivierung und Formatwahl bei elektronischen Rechnungen die größte Herausforderung für die Buchhaltung. Sichern Sie sich diesen kostenlosen Experten-Ratgeber, um Ihr Unternehmen bei der E-Rechnungspflicht ab sofort unangreifbar zu machen. Kostenlosen E-Rechnung-Leitfaden jetzt herunterladen
Rentenerhöhung zum 1. Juli
Für Selbstständige gibt es auch bei der Altersvorsorge eine wichtige Änderung. Zum 1. Juli 2026 steigen die Renten um 4,24 Prozent. Der Rentenwert erhöht sich von 40,79 Euro auf 42,52 Euro pro Entgeltpunkt.
Rund 21,5 Millionen Rentner profitieren davon. Da die Auszahlung vorschüssig erfolgt, landet die angepasste Summe bereits Ende Juni auf den Konten.
Selbstständige müssen bei der Finanzplanung aber genau rechnen: Von der Bruttorente gehen Sozialabgaben von rund 13 Prozent sowie individuelle Steuern ab.
Die weltweiten Stundensätze für Freelancer liegen derzeit zwischen 32 und 50 Euro. Diese Einnahmen bilden die Basis für Betriebskosten und Altersvorsorge. Wer sich nicht rechtzeitig auf die digitale Buchhaltung einstellt, könnte im internationalen Wettbewerb schnell den Anschluss verlieren.
