Reset, Vitra

Reset von Vitra: 75-Zentimeter-Plattformen für flexible Arbeitsbereiche

Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 23:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Gemeinsam mit Stephan Hürlemann entwickelt Vitra kombinierbare Plattformen, die sich ohne feste Montage zu Arbeits- und Aufenthaltsbereichen formen lassen.

Vitra präsentiert Reset: Modulares Möbelsystem für flexible Büros
Minimalistisch gestalteter, heller Büroraum mit modularen, quadratischen Plattformen auf einem Betonboden. Illustration mit AI erstellt.

Das Schweizer Designunternehmen Vitra hat gemeinsam mit dem Designer Stephan Hürlemann ein neues modulares Möbelsystem mit dem Namen Reset vorgestellt.

Wie aus Berichten vom 23. September 2026 hervorgeht, basiert die Lösung auf Plattformen mit einer Seitenlänge von 75 Zentimetern. Das System wurde speziell entwickelt, um den Anforderungen moderner und hybrider Arbeitswelten gerecht zu werden, in denen eine hohe räumliche Flexibilität gefordert ist.

Modulare Plattformen für die Umgestaltung von Arbeitsbereichen

Das System Reset zeichne sich durch seine unkomplizierte Handhabung aus, da es ohne feste Installationen auskomme. Die quadratischen Plattformen lassen sich flexibel kombinieren und zu unterschiedlichen Strukturen wie Podesten, Sitzstufen oder Arbeitsinseln anordnen. Durch diese Modularität können Unternehmen ihre Räumlichkeiten kurzfristig umgestalten und auf wechselnde Teamgrößen oder Aufgabenstellungen reagieren.

Ergänzt wird das System durch faltbare Sitzkissen. Diese ermöglichen es laut Herstellerangaben, die einzelnen Module schnell in komfortable Sitz- oder Rückzugsbereiche zu verwandeln. Ziel der Entwicklung sei es, innerhalb bestehender Büroflächen gezielt Zonen für die Zusammenarbeit, konzentriertes Arbeiten oder Präsentationen zu schaffen.

Der Beta-Ansatz als Grundlage für veränderbare Büroräume

Die Einführung von Reset steht im Kontext des von Vitra verfolgten Bürokonzepts Beta. Dieser Ansatz sieht vor, dass Büros als fortlaufend veränderbare Räume gestaltet werden, die sich an die Dynamik hybrider Arbeit anpassen. Anstatt auf statische Grundrisse zu setzen, sollen Arbeitsumgebungen als einsatzbereite, aber dennoch fluide Strukturen fungieren.

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In Berichten vom September 2026 wird betont, dass solche Räume bei Bedarf ohne großen baulichen Aufwand modifiziert werden können. Neben Reset tragen auch andere Elemente wie die von Stephan Hürlemann konzipierte Dancing Wall 2 sowie das System Scout zu dieser mobilen Raumgliederung bei. Diese Konzepte unterstützen die flexible Aufteilung von Flächen und ermöglichen eine schnelle Umkonfiguration je nach aktueller Anforderung der Belegschaft.

Ergonomische Anpassung durch technologische Innovationen beim Sitzen

Zusätzlich zu den raumbildenden Systemen erweitert Vitra sein Portfolio um Sitzmöbel, die den Fokus auf individuelle Flexibilität und Ergonomie legen. So reagiere das von Erwan Bouroullec entworfene Modell Mynt unmittelbar auf die Gewichtsverlagerungen der nutzenden Person. Eine ähnliche Richtung schlägt der Stuhl Mikado ein, ein Entwurf von Edward Barber und Jay Osgerby, der über eine flexible Rückenlehne verfügt.

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Diese Konzepte sowie das System Anagram zielen darauf ab, die geforderte Wandlungsfähigkeit moderner Büros auch auf Sitz- und Kollaborationsbereiche zu übertragen. Durch die Kombination aus mobilen Raumtrennern, modularen Podestsystemen und technologisch anpassungsfähigen Möbeln sollen Arbeitsumgebungen geschaffen werden, die sowohl die Produktivität als auch das Wohlbefinden in einem sich stetig wandelnden professionellen Umfeld fördern.

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