Die Zukunft des Bauens: Energieeffiziente und nachhaltige Bauweise dank Holz
27.10.2023 - 08:00:09
Nachhaltiger Hausbau lohnt sich
Die aktuelle KfW-Förderung fĂŒr EffizienzhĂ€user 40 mit Nachhaltigkeitsklasse (NH) ist ein wichtiger Anreiz fĂŒr Bauherren, auf nachhaltige und energieeffiziente Bauweisen zu setzen. So können sie von einem zinsgĂŒnstigen Förderkredit von bis zu 150.000 Euro profitieren. WeberHaus erfĂŒllt mit seinen HĂ€usern die strengen Voraussetzungen dieser Förderung. Die Basis aller Weber-HĂ€user ist die GebĂ€udehĂŒlle ĂvoNatur Therm. Sie besteht gröĂtenteils aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz und verfĂŒgt ĂŒber hervorragende DĂ€mmeigenschaften. In Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher sowie WĂ€rme- und LĂŒftungstechnik erhĂ€lt man so ein PlusEnergie-Haus, mit dem man mehr Energie erzeugt, als fĂŒr Heizung und Warmwasseraufbereitung gebraucht wird. Um die höchste Förderung in Anspruch nehmen zu können, muss das Eigenheim mit dem "QualitĂ€tssiegel Nachhaltiges GebĂ€ude" (QNG) zertifiziert sein.
Baden-WĂŒrttemberg ist Vorreiter in Sachen Photovoltaik-Pflicht, worauf wir als mittelstĂ€ndisches Unternehmen aus dem Ortenaukreis stolz sind. Denn die EinfĂŒhrung der Photovoltaik-Pflicht in Baden-WĂŒrttemberg seit 1. Januar 2022 war ein Schritt in die richtige Richtung, um erneuerbare Energien zu fördern. Bei WeberHaus haben wir diese Anforderung bereits vor Jahren erfĂŒllt: So verfĂŒgen unsere HĂ€user standardmĂ€Ăig ĂŒber Photovoltaik-Anlagen und WĂ€rmepumpen als effiziente Heiztechnik. Damit erzeugen unsere Hausbesitzer nicht nur saubere Energie vor Ort, sondern reduzieren auch die AbhĂ€ngigkeit von fossilen Brennstoffen. DarĂŒber hinaus produzieren die HĂ€user oft mehr Energie als die Bewohner selbst benötigen. Als Familienunternehmen ist es uns wichtig, Verantwortung fĂŒr die Natur und die Menschen zu ĂŒbernehmen. Deshalb erzeugen auch wir unseren Strom fĂŒr den Produktionsstandort in Rheinau-Linx selbst. DafĂŒr haben wir eine zwei Megawatt Photovoltaik-Anlage auf unseren HallendĂ€chern installiert.
GEG und die Rolle der WĂ€rmepumpe
Mit der Verabschiedung des GebĂ€udeenergiegesetzes soll der Ausstieg aus Gas und Ăl im GebĂ€udebereich erreicht werden. So muss ein bestimmter Anteil des WĂ€rme- und KĂ€ltebedarfs im GebĂ€ude durch erneuerbare Energien gedeckt werden und dazu zĂ€hlen WĂ€rmepumpen. Bei WeberHaus setzen wir bereits seit Jahrzehnten auf dieses Heizsystem, welches eine klimafreundliche WĂ€rmeversorgung ermöglicht. Ein weiterer Vorteil ist, dass WĂ€rmepumpen bekanntlich mit Strom betrieben werden und das ist Stand heute der einzige EnergietrĂ€ger, den man selbst ĂŒber eine Photovoltaik-Anlage produzieren kann.
Forderung nach "Ersatzneubau-PrÀmie"
Um den Wohnungsbau weiter zu fördern und einen klimaneutralen GebĂ€udebestand voranzutreiben, unterstĂŒtzt der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) - in dem WeberHaus seit ĂŒber 50 Jahren Mitglied ist - die EinfĂŒhrung einer "Ersatzneubau-PrĂ€mie". Diese PrĂ€mie soll Bauherren von klimafreundlichen Ersatzneubauten mit mindestens 20.000 Euro belohnen. Voraussetzung ist der Abriss nicht sanierungsfĂ€higer Altbauten, bei denen der Abriss und das Recycling wirtschaftlicher sind als die Modernisierung. Eine Studie der Arbeitsgemeinschaft fĂŒr zeitgemĂ€Ăes Bauen zeigt, dass bundesweit viele solcher Altbauten existieren. Die Ersatzneubau-PrĂ€mie wĂŒrde nicht nur den Wohnungsbau fördern, sondern auch den Weg fĂŒr energieeffiziente Neubauten ebnen. Besonders dĂŒnnbesiedelte Gebiete könnten von dieser MaĂnahme profitieren, da sie eine Revitalisierung ihrer Infrastruktur erfahren wĂŒrden, ohne zusĂ€tzliche FlĂ€chen zu versiegeln.
Insgesamt zeigt sich, dass die Immobilienbranche vor groĂen VerĂ€nderungen steht, die sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich bringen. WeberHaus ist stolz darauf, einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und zur Umsetzung der Energiewende im Bauwesen zu leisten. Wir appellieren an die Politik, diese Entwicklungen weiter zu unterstĂŒtzen und innovative Lösungen fĂŒr eine nachhaltige Zukunft des Wohnens zu fördern. Nur durch gemeinsame Anstrengungen können wir die gesteckten Klimaziele erreichen und gleichzeitig die WohnqualitĂ€t in unserer Region und in ganz Deutschland verbessern.
Pressekontakt:
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Presse- und Social-Media-Managerin
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