Rheinland-Pfalz, Geld

Rheinland-Pfalz: Kein zusĂ€tzliches Geld fĂŒr weiteres Jahr MPK-Vorsitz nötig

Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 17:01 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Rheinland-Pfalz braucht wegen des zusÀtzlichen Jahres als Vorsitzland der MinisterprÀsidentenkonferenz (MPK) kein weiteres Geld.

Im ersten Jahr des Vorsitzes in dem LĂ€ndergremium sei sparsam gewirtschaftet worden, teilte die Staatskanzlei in Mainz auf Anfrage mit. Deswegen könne der lĂ€ngere Vorsitz im Rahmen bereits veranschlagter Mittel durchgefĂŒhrt werden.

Der MPK-Vorsitz wechselt in der Regel jĂ€hrlich zwischen den BundeslĂ€ndern. Rheinland-Pfalz hatte ihn im Oktober 2025 ĂŒbernommen. UrsprĂŒnglich sollte Sachsen-Anhalt zum 1. Oktober 2026 ĂŒbernehmen. Nach dem AfD-Wahlsieg in dem Land hatte der dortige MinisterprĂ€sident Sven Schulze in einem Brief an den rheinland-pfĂ€lzischen Regierungschef Gordon Schnieder (beide CDU) erklĂ€rt, auf den turnusgemĂ€ĂŸen Vorsitz verzichten zu wollen.

Am Donnerstag beschlossen die LÀnderregierungschefs dann, dass sich die Vorsitzzeit von Rheinland-Pfalz um ein Jahr verlÀngert. Im Oktober 2027 wird der Staffelstab an Schleswig-Holstein weitergereicht.

Keine "Auftakt"-MPK vorgesehen

Im vergangenen Sommer vor der Übernahme des Vorsitzes hatte die Staatskanzlei in Mainz, damals noch in SPD-Hand, mitgeteilt, dass fĂŒr den MPK-Vorsitz sowie den anschließenden Co-Vorsitz rund vier Millionen Euro veranschlagt wurden. Auch befristete Stellen wurden seinerzeit geschaffen. Nun heißt es aus der rheinland-pfĂ€lzischen Regierungszentrale, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien eingearbeitet und wĂŒrden weiterhin in der Staatskanzlei eingesetzt, die Bedarfe entsprechend angepasst.

Im Unterschied zum letzten Vorsitzjahr seien diesmal, auch wegen der Kurzfristigkeit, keine "Auftakt"-MPK oder Àhnliche Veranstaltungen vorgesehen. Das verringere den sachlichen und personellen Aufwand deutlich.

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