Ringsheim: Landeszuschuss für drei Wohnungen fällt 133.000 Euro höher aus
Veröffentlicht am: 19.10.2026 um 20:34 Uhr | Redaktion boerse-global.deFür den Bau von drei mietpreisgebundenen Wohnungen im Obergeschoss der neuen Kindertagesstätte „Dorfhopser“ hat die baden-württembergische Gemeinde Ringsheim den offiziellen Zuschussbescheid des Landes Baden-Württemberg erhalten.
Die zugesagte Fördersumme fällt dabei spürbar höher aus als im kommunalen Haushalt veranschlagt: Der bewilligte Landeszuschuss liegt um 133.000 Euro über der ursprünglichen Planung der Kommune, wie aus Berichten von Lokalmedien hervorgeht.
Mit der Zusage des Landes festigt die Gemeinde die Finanzierung eines Projekts, das zwei zentrale kommunale Aufgabenfelder miteinander verknüpft: den Ausbau frühkindlicher Betreuungseinrichtungen und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum auf demselben Grundstück. Durch die Aufstockung des Gebäudes nutzt die Gemeinde die bestehende Grundfläche doppelt und dämpft gleichzeitig den Flächenverbrauch.
Baufortschritt im Zeitplan und unter Kostenrahmen
Das Gesamtvorhaben schreitet baulich kontinuierlich voran. Erst vor wenigen Wochen fand das Richtfest für den Rohbau der neuen Kita „Dorfhopser“ statt. Ringsheims Bürgermeister Pascal Weber erklärte im Rahmen der Projektentwicklung, dass sich der Bau sowohl zeitlich im avisierten Plan als auch finanziell unter dem festgelegten Kostenrahmen bewege.
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Die Fertigstellung der beiden Gebäudebereiche ist zeitlich gestaffelt vorgesehen. Nach aktuellem Stand sollen die drei mietpreisgebundenen Wohnungen im Obergeschoss voraussichtlich im Sommer 2027 bezugsfertig sein. Die Eröffnung der Kindertagesstätte selbst ist für September 2027 geplant. Der zeitliche Vorlauf bei den Wohnungen ermöglicht einen geregelten Innenausbau und eine strukturierte Übergabe der Einheiten vor dem regulären Kita-Betrieb.
Ausbau des Bestands an mietpreisgebundenem Wohnraum
Für die Gemeinde Ringsheim markiert das Vorhaben einen weiteren Baustein in der kommunalen Wohnungspolitik. Mit der Fertigstellung der drei neuen Einheiten steigt die Gesamtzahl der mietpreisgebundenen Wohnungen im Gemeindegebiet auf rund 50 an. Angesichts angespannter Wohnungsmärkte und gestiegener Baukosten greifen Kommunen zunehmend auf Landesförderprogramme zurück, um Mietpreisbindungen wirtschaftlich tragfähig realisieren zu können.
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Welche Mieterinnen und Mieter die drei geförderten Einheiten über der Kindertagesstätte künftig beziehen werden, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch offen. Die offizielle Belegungsentscheidung für die Wohnungen ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Bis dahin verbleibt der Fokus der Verantwortlichen auf dem planmäßigen Ausbau des kombinierten Kita- und Wohngebäudes.
