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China akzeptiert Drosselung von Hybridauto-Exporten

Veröffentlicht am: 09.10.2026 um 16:31 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Die EU und China haben sich nach Angaben von EU-Handelskommissar Maros Sefcovic auf eine Drosselung chinesischer Exporte von Hybridautos verstÀndigt.

Die Lieferungen in die EuropĂ€ische Union könnten dadurch um mehr als die HĂ€lfte zurĂŒckgehen, erklĂ€rte Sefcovic nach Verhandlungen in Peking. Zuvor hatte China eine ErklĂ€rung veröffentlicht, darin allerdings nur von einer Einigung bei dem Thema gesprochen, ohne nĂ€here Details zu nennen.

Laut Sefcovic ist dies das erste Mal, dass China akzeptiert habe, seine Exporte zu mĂ€ĂŸigen, ohne zuvor eine Phase von Handelsspannungen zu durchlaufen. Konkret sagte er, im Fall der Hybrid- und Plugin-Hybridautos werde sich die Zahl der von China nach Europa exportierten Fahrzeuge ĂŒber die kommenden vier Jahre um "einige Millionen Fahrzeuge" reduzieren.

Finale Entscheidung steht aus

Die Ergebnisse wĂŒrden nun EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen vorgelegt und spĂ€ter den EU-Mitgliedstaaten, sagte der Slowake. Hier liege nun die finale Entscheidung.

Sefcovic hatte zuvor seinen chinesischen Amtskollegen Wang Wentao getroffen. Zudem traf er Chinas Vize-MinisterprĂ€sident He Lifeng, der in China fĂŒr Handelsfragen zustĂ€ndig ist und Peking unter anderem in den Zollstreit-Verhandlungen mit den USA vertreten hatte.

GesprĂ€che ĂŒber seltene Erden

Themen der GesprĂ€che waren außerdem Chinas Exportkontrollen auf seltene Erden. China hatte die Notwendigkeit betont, den Austausch dazu zu intensivieren und einen schnelleren Mechanismus zur Erteilung entsprechender Ausfuhrlizenzen zu ermöglichen. Sefcovic betonte, dass GesprĂ€che mit Wang dazu schon lĂ€nger liefen. Derzeit werde geprĂŒft, wie der Prozess fĂŒr die europĂ€ischen Unternehmen noch reibungsloser und benutzerfreundlicher gestaltet werden könne, sagte er.

China ist fĂŒr seltene Erden ein globaler Hauptproduzent. Die Rohstoffe und daraus gefertigte Magnete werden in der Industrie sowie der Hightech- und RĂŒstungsbranche benötigt. Zwar kommen seltene Erden, anders als ihr Name vermuten lĂ€sst, nicht unbedingt selten vor. Jedoch besteht die Herausforderung darin, sie in ausreichend hoher Konzentration zu finden, um sie kosteneffizient zu fördern. Chinas Exportkontrollen hatten in der Industrie in Europa VersorgungsĂ€ngste hervorgerufen und die Sorge vor stillstehenden Produktionen.

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