Neuer Höchstwert beim Online-Banking
Veröffentlicht am: 16.09.2025 um 08:09 Uhr | dts-nachrichtenagentur.deAm hĂ€ufigsten wurde nach Angaben der europĂ€ischen Statistikbehörde Eurostat Online-Banking in DĂ€nemark (98 Prozent), den Niederlanden (96 Prozent) und Finnland (95 Prozent) genutzt. In RumĂ€nien (28 Prozent), Bulgarien (31 Prozent) und Griechenland (54 Prozent) wurden BankgeschĂ€fte hingegen seltener digital abgewickelt. Am 9. Oktober 2025 tritt eine EU-weite Regelung in Kraft, die Banken und Sparkassen verpflichtet, vor einer Ăberweisung eine EmpfĂ€ngerĂŒberprĂŒfung durchzufĂŒhren. Online-Banking wurde in Deutschland im Jahr 2024 am hĂ€ufigsten in der Altersgruppe der 25- bis 34-JĂ€hrigen (82 Prozent) genutzt. Mit zunehmendem Alter sank der Anteil der Nutzenden. So betrug er bei den 35- bis 44-JĂ€hrigen 79 Prozent, bei den 45- bis 54-JĂ€hrigen 72 Prozent und bei den 55- bis 64-JĂ€hrigen 59 Prozent. Von den 65- bis 74-JĂ€hrigen tĂ€tigten weniger als die HĂ€lfte (44 Prozent) ihre BankgeschĂ€fte online. In der jĂŒngsten Altersgruppe der 16- bis 24-JĂ€hrigen nutzten hierzulande knapp zwei Drittel (64 Prozent) den digitalen Zugang zum Bankkonto. Ăber alle Altersgruppen hinweg ist die Nutzung von Online-Banking deutlich gestiegen - am stĂ€rksten mit rund 29 Prozentpunkten in der Altersgruppe der 16- bis 24-JĂ€hrigen von 35 Prozent im Jahr 2014 auf 64 Prozent im Jahr 2024. Danach folgten die Ă€lteren Altersgruppen: Unter den 45- bis 54-JĂ€hrigen sowie den 55- bis 64-JĂ€hrigen waren es im selben Zeitraum jeweils 22 Prozentpunkte mehr und bei den 65- bis 74-JĂ€hrigen 21 Prozentpunkte mehr als zehn Jahre zuvor. Am geringsten war der Anstieg mit 6 Prozentpunkten in der Altersgruppe der 25- bis 34-JĂ€hrigen, die ohnehin am hĂ€ufigsten Online-Banking nutzen.
