Kreml, Gefahr

Kreml sieht keine Gefahr nuklearer Eskalation

04.08.2025 - 12:53:10

Russland sieht trotz der Verlegung zweier Atom-U-Boote durch US-PrÀsident Donald Trump keine Gefahr einer nuklearen Eskalation.

Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, es gehe eher um eine emotionale Reaktion auf die Lage. Faktisch Àndere sich nichts: "In diesem Fall ist offensichtlich, dass die amerikanischen U-Boote auch sonst militÀrisch in Bereitschaft sind", wurde er von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zitiert.

Trump hat als Reaktion auf Drohungen des frĂŒheren russischen PrĂ€sidenten Dmitri Medwedew nach eigenen Angaben zwei Atom-U-Boote dichter an Russland beordert. Mit nuklearer Rhetorik sollten alle Seiten sehr vorsichtig sein, mahnte Peskow.

Kremlsprecher: Putin allein bestimmt die Außenpolitik

In der FĂŒhrung jedes Landes gebe es unterschiedliche Meinungen zur Lage, ĂŒberall gebe es sogenannte Falken, sagte der Kremlsprecher ĂŒber Medwedew. Doch in Russland bestimme PrĂ€sident Wladimir Putin die Außenpolitik. Medwedew ist Vizechef des russischen Sicherheitsrates und fĂ€llt seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine mit scharfmacherischen Äußerungen auf.

Russland schĂ€tze die BemĂŒhungen der USA und Trumps um ein Ende des Ukraine-Konflikts, sagte Peskow. Es sei nicht ausgeschlossen, dass Putin Trumps Sondergesandten Steve Witkoff diese Woche empfangen werde. Der US-PrĂ€sident hatte Moskau erst eine Frist von 50 Tagen gesetzt, um den Krieg zu beenden, und sie dann verkĂŒrzt. Anderenfalls droht er mit Sanktionen. Die verkĂŒrzte Frist soll nach US-Angaben am Donnerstag (8. August) ablaufen.

@ dpa.de