Russland, USA

Russland will mit USA auch ĂŒber bilaterale Fragen sprechen

13.08.2025 - 15:01:46

Russland will beim Gipfel von Kremlchef Wladimir Putin und US-PrĂ€sident Donald Trump nach Angaben des Außenministeriums in Moskau weiter auf eine Normalisierung der bilateralen Beziehungen hinarbeiten.

Es gehe bei dem Treffen am Freitag um alle Fragen, die sich angestaut hĂ€tten - angefangen beim Ukraine-Konflikt bis hin zu den Hindernissen fĂŒr einen normal funktionierenden Dialog zwischen beiden LĂ€ndern, sagte der stellvertretende Ministeriumssprecher Alexej Fadejew in Moskau. Der Gipfel habe höchste Bedeutung fĂŒr den internationalen Frieden und die StabilitĂ€t in der Welt.

Zu der unter anderem auch von Trump öffentlich erwĂ€hnten Möglichkeit eines Gebietstauschs fĂŒr eine Beendigung des Krieges in der Ukraine sagte Fadejew, dass territoriale Fragen in der russischen Verfassung geregelt seien. "Damit ist alles gesagt", betonte er. Spekuliert wird seit Tagen in Medien, ob die Ukraine fĂŒr einen Verzicht auf Gebiete an der einen Stelle im Gegenzug wiederum anderes von Russland kontrolliertes Territorium zurĂŒckerhalten könnte.

Moskau: Russlands nationale Interessen bei Gipfel im Vordergrund

Auch der ukrainische PrÀsident Wolodymyr Selenskyj verweist auf die Verfassung seines Landes, nach der Gebietsverzichte nicht möglich seien. Dagegen sind Moskaus Annexionen ukrainischer Gebiete und deren Aufnahme in die russische Verfassung international nicht anerkannt. Zudem droht Russland mit der Einnahme weiterer Gebiete, sollte die Ukraine sich nicht auf einen Moskauer Diktatfrieden einlassen.

Russland erhebt Anspruch auf die Gebiete Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson, die es bisher nicht vollstĂ€ndig kontrolliert. Schon 2014 hatte Russland die ukrainische Schwarzmeer-Halbinsel Krim annektiert. Russland werde sich bei dem Gipfel mit den USA ausschließlich von seinen nationalen Interessen leiten lassen, sagte Fadejew. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert inzwischen seit fast dreieinhalb Jahren an.

@ dpa.de

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