Sana Klinikum Hof: Evakuierungsübung prüft Alarmketten und interne Rettung
Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 17:00 Uhr | Redaktion boerse-global.deAm 24. Oktober 2026 fand am Sana Klinikum Hof eine umfassende Evakuierungsübung statt. Beteiligt waren neben den Beschäftigten des Krankenhauses die regionalen Feuerwehren, der Rettungsdienst sowie Einheiten des Katastrophenschutzes von Stadt und Landkreis Hof.
Als Schauplatz diente die Station C3, die sich derzeit im Umbau befindet. Eine kontrollierte Verrauchung simulierte dort den Ausbruch eines Brandes, woraufhin alle teilnehmenden Übungspatienten geordnet in einen sicheren Bereich transportiert wurden.
Interne Abläufe und externe Begutachtung in Hof
Im Mittelpunkt der Maßnahme standen das Auslösen der internen Alarmierungsketten und die Arbeit der Krankenhauseinsatzleitung. Ein Weitertransport von Patienten über den Rettungsdienst fand planmäßig nicht statt, da der Schwerpunkt auf der internen Rettung und den Schnittstellen der Organisationen lag.
Die fachliche Begleitung und strukturierte Auswertung übernahm der Dienstleister ias health & safety; diese Analyse dauert derzeit noch an. Geschäftsführer Daniel Busch dankte den beteiligten Einsatz- und Hilfskräften für ihren Einsatz, wie aus einem Bericht des Klinikums vom 28. Oktober 2026 hervorgeht.
Parallele Notfallübungen an internationalen Gesundheitseinrichtungen
Auch an anderen medizinischen Standorten wurden Rettungskonzepte praktisch überprüft. Am 27. Oktober 2026 erprobte das polnische Krankenhaus Krasnystaw das Vorgehen bei einem simulierten Brand auf der Kinderstation, der mit starker Rauchentwicklung und Patientenevakuierungen einherging.
Neben dem Klinikpersonal waren Kräfte der staatlichen Berufsfeuerwehr (PSP) und freiwilliger Einheiten (OSP) im Einsatz. Geprüft wurden die Evakuierungsorganisation, das Triage-Verfahren bei einem Massenanfall von Verletzten sowie die Abläufe der Notaufnahme.
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Vorab fand eine Sitzung des Kreis-Krisenmanagements statt, an der unter anderem Feuerwehrkommandant Kamil Bereza, sein Stellvertreter Pawe? Belniak und Wachleiter Tomasz Weso?owski teilnahmen. Das Klinikpersonal erhielt zudem ein Training an Handfeuerlöschern.
An der Universitätsklinik Ankara (?bni Sina Ara?t?rma ve Uygulama Hastanesi) erstreckte sich eine praktische Alarmübung über die Etagen 6, 7, 8 und 9. Unter Beobachtung städtischer Feuerwehr- und Notfalldienste wurden Brand- und Evakuierungscodes, Krisenkommunikation und Brandbekämpfung getestet.
Im südkoreanischen Krankenhaus Incheon Onnuri probten rund 50 Beschäftigte gemeinsam mit der örtlichen Feuerwehr Notrufe, Meldeketten und Patientenevakuierungen. Leiter Kim Jong-rok betonte dabei die Bedeutung schneller Räumungsschritte und handlungssicherer Erstbekämpfung.
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Spezifische Belastungsübungen für Brandbekämpfer
Begleitend zu Übungen in Gebäuden absolvieren Einsatzkräfte spezielle Heißausbildungen. Die Feuerwehr Helmbrechts nahm an einem Atemschutztraining in einem mobilen, holzbefeuerten Container der Firma Dräger in Münchberg teil. Das vom Freistaat Bayern finanzierte Programm behandelte Gefahren wie Rauchgasdurchzündungen, Rauchexplosionen, Pyrolysegase und Wasserdampf unter Nullsicht.
Am 24. Oktober 2026 absolvierten zudem sieben Einsatzkräfte der Feuerwehr Perwarth ein Heißtraining in einem gasbefeuerten Container in Purgstall, bei dem Durchzündungsszenarien, Türöffnungstechniken und die Rettung bewusstloser Personen geübt wurden.
Bei der Feuerwehr Nufringen trainierten zwölf Einsatzkräfte an zwei Tagen in einer Anlage aus Schiffscontainern das Erkennen von Rauchgasdurchzündungen und den Umgang mit Löschwasser und Wasserdampf. An der Universität Qiqihar wurde zudem nach einem simulierten Laborgerätebrand um 11 Uhr im Raum B202 die vollständige Räumung eines Fakultätsgebäudes erprobt.
